Agnes Nollmann vergrößert ihre »Spielwarenwelt« in Werther und ihr Sortiment Aus dem Schaufenster wird ein Anbau

Werther (WB/fs). Als eines der letzten klassischen Spielwarengeschäfte im Altkreis bietet die »Spielwarenwelt« von Agnes Nollmann noch ein breites Sortiment an Spielzeug, das Kinderaugen strahlen lässt. Mit einem neuen Anbau wird die Verkaufsfläche jetzt erweitert.

Inhaberin Agnes Nollmann will die zusätzlichen 15 Quadratmeter im Anbau (links) nutzen, um ihr Sortiment auszubauen und weiter wettbewerbsfähig zu sein.
Inhaberin Agnes Nollmann will die zusätzlichen 15 Quadratmeter im Anbau (links) nutzen, um ihr Sortiment auszubauen und weiter wettbewerbsfähig zu sein. Foto: Freya Schlottmann

Bereits seit zwölf Jahren versorgt die Spielwarenwelt Wertheraners Kinder mit Lego, Gesellschaftsspielen, Bastelartikeln und Co. Auch vor Agnes Nollmann wurde in dem Laden an der Ravensberger Straße ein Spielzeuggeschäft betrieben – für das Stadtbild ist es deshalb ein fester Bestandteil.

Ladenfläche wächst

Allerdings muss an dem gewohnten Anblick aufgrund von Alterserscheinungen jetzt eine kleine Veränderung vorgenommen werden: »Das kleine, seitliche Schaufenster ist bereits aus den 60er Jahren und muss dringend ausgetauscht werden«, erklärt Agnes Nollmann. Das einfachverglaste Fenster hat seine besten Zeiten hinter sich und ist aufgrund seiner abgerundeten Form nicht so leicht austauschbar.

Deshalb hat der Eigentümer des Hauses gemeinsam mit Agnes Nollmann beschlossen, anstatt eines aufwendigen Fensteraustausches direkt einen kleinen Anbau zu errichten. »Der Eigentümer hat mir vorgeschlagen, die Chance zu nutzen und die Ladenfläche zu erweitern«, erzählt die Inhaberin. 15 Quadratmeter sollen hinzukommen und die bisher 135 Quadratmeter große Verkaufsfläche vergrößern.

Mauer statt Glasscheibe

Dazu wird seit Dienstag die komplette Wand, in der zuvor das alte Schaufenster war, entfernt und damit ein Durchgang zum direkt daran angrenzenden Anbau ermöglicht. Diesen haben Handwerker bereits einige Tage zuvor errichtet. Zum Schluss soll ein kleines Spitzdach den Anbau komplettieren.

Ein neues Schaufenster wird es an dieser Seite in Zukunft nicht mehr geben. »Aus energetischen Gründen werden wir darauf verzichten. Wir haben aber auch so zwei sehr große Schaufenster«, sagt Agnes Nollmann.

Wettbewerbsfähig bleiben

Dank des dazugewonnenen Platzes kann das Geschäft auch sein Angebot aufstocken. »Künftig werden wir mehr Auswahl im bereits bestehenden Sortiment anbieten. Vor allem mehr Spielwaren für Kleinkinder und Bastelartikel kommen dazu«, sagt die Inhaberin. Damit möchte Agnes Nollmann nicht nur dem treuen Kundenstamm mehr Vielfalt ermöglichen, sondern auch für den planmäßig im Herbst eröffnenden Drogeriemarkt in Werther konkurrenzfähig sein. »Ich möchte auch Waren anbieten, die die Spielwarenabteilung von Rossmann nicht hat.«

Während des Umbaus bleibt das Geschäft wie gewohnt geöffnet. Kleinere Lärmbelästigungen sollen durch Umbaurabatte kompensiert werden. Passend zum »Erdbeerfest« vom 30. Juni bis 2. Juli sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

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