Nach Gespräch mit den Eltern: Stadt Werther und AWO prüfen Zahlenwerk Hoffnung für die »Waldkäuze«

Werther (pes). Die vom AWO-Bezirksverband angekündigte Schließung des Wertheraner Waldkindergartens könnte doch noch zurückgenommen werden. Die Stadt Werther in Person von Bürgermeisterin Marion Weike und ihres allgemeinen Vertreters Guido Neugebauer hat sich am Mittwochabend mit betroffenen Eltern und der AWO-Fachbereichsleitung im Rathaus getroffen.

Kinder und Eltern bangen um den Waldkinderten »Waldkauz« in Werther. AWO und Stadt wollen sich noch einmal an einen Tisch setzen.
Kinder und Eltern bangen um den Waldkinderten »Waldkauz« in Werther. AWO und Stadt wollen sich noch einmal an einen Tisch setzen. Foto: Margit Brand

»Es war ein sehr gutes Gespräch«, fasste Guido Neugebauer tags darauf zusammen. Ein Ergebnis konnte er aber noch nicht verkünden. Diskutiert worden seien aber mögliche Sparmaßnahmen, unter anderem die Reduzierung der Betreuungszeiten auf 35 Stunden pro Woche. Auch zusätzliche Schließzeiten der Einrichtung, beispielsweise im Sommer und über Weihnachten, würden angedacht, sagt Neugebauer. Außerdem soll in Werther für die Einrichtung Waldkindergarten, bei der es in anderen Orten lange Wartelisten gibt, stärker geworben werden.

Bisher sind für das kommenden Kita-Jahr nur 13 bis höchstens 15 Kinder angemeldet, die Gruppe ist allerdings für 20 Kinder kalkuliert. In einem gesonderten Termin wollen sich Stadt Werther und AWO noch einmal mit den Zahlen des »Waldkauz« beschäftigen. Möglich, dass die Stadt sich dann auch finanziell engagiert.

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