Landtagspräsident André Kuper nimmt an Gedenkfeier am Erinnerungszeichen für die jüdische Gemeinde Versmold teil
»Wiederkehr des Schreckens nicht zulassen«

Versmold -

NRW-Landtagspräsident André Kuper hat bei der Gedenkfeier anlässlich des Aufbaus der Mahntafel für die jüdische Gemeinde in Versmold vor 20 Jahren gesprochen. Von Johannes Gerhards
Sonntag, 11.04.2021, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.04.2021, 17:42 Uhr
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht das Erinnerungszeichen für die von den Nazis ausgelöschte jüdische Gemeinde vor dem Versmolder Rathaus. Von links: Inga Niemann-Delius (Denkmalgestalterin), Landtagspräsident André Kuper, Irith Michelsohn (Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld) und Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann Foto: Johannes Gerhards
»Ohne Erinnerung an Vergangenheit hat Zukunft keine Perspektive«, sagt die Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Irith Michelsohn. Tote seien erst dann tot, wenn sie vergessen werden. Ganz bewusst findet die coronakonforme Veranstaltung am »Jom haScho‘a«, dem internationalen Gedenktag für die Opfer der Schoah, statt. Die Redebeiträge werden in Kürze auf dem Youtube-Kanal der Stadt Versmold veröffentlicht. Ursprünglich wollte Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann bereits im November das zwanzigjährige Bestehen des Erinnerungszeichens in öffentlichem Rahmen würdigen. Weil das aufgrund der Infektionslage nicht möglich war, ist der neue Termin gefunden worden, zu dem neben Irith Michelsohn auch Landtagspräsident André Kuper angereist ist. Die Denkmalgestalterin Inga Niemann-Delius und ihr damaliger Religionslehrer Ingo Achtelik sind ebenfalls mit von der Partie.
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