Verl
Stiftung Ummeln will weiterbauen 

Verl (rast) - Die Bauarbeiten an dem Mutter-/Vater-Kind-Wohnheim an der Osningstraße in Verl werden wieder aufgenommen. Das bestätigt die Diakonische Stiftung Ummeln als Bauherr auf Nachfrage dieser Zeitung. „Wir freuen uns, wie geplant weiterbauen zu können“, schreibt Pressesprecher Axel Hanneforth.

Donnerstag, 08.04.2021, 06:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 06:31 Uhr
Der Baustopp an der Osningsstraße ist aufgehoben. Dort sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden. 

Der Schritt basiert auf der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster. Wie am 2. April berichtet, hatte das OVG den vor einem Jahr verhängten Baustopp aufgehoben. Anwohner hatten am 26. Juli 2019 Klage eingereicht. Die Diakonische Stiftung Ummeln begrüßt das Urteil und nimmt die Arbeiten an dem Objekt wieder auf. 

Hauptsacheverfahren steht noch aus 

Die Entscheidung des OVG bezieht sich allerdings nur auf die Beschwerde des Klägers gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts in Minden, der Änderung des Bebauungsplans durch die Stadt Verl stattzugeben. Jetzt muss noch in der Hauptsache am Verwaltungsgericht entschieden werden. Dabei geht es darum, ob die von der Stadt Verl der Diakonischen Stiftung Ummeln erteilten Baugenehmigung nach Änderung des Bebauungsplans rechtens ist. 

Und wann steht die Entscheidung in Minden nun auf der Tagesordnung? „Wahrscheinlich im Laufe des Sommers“, erklärt Richterin Teresa Grabnitz, Pressesprecherin am Verwaltungsgericht Minden. Die Möglichkeit zu tagen, sei ja auch immer abhängig von der Corona-Entwicklung. In jedem Fall soll die Verhandlung jetzt zeitnah terminiert werden. 

Zuflucht für Mütter und Väter mit Kindern

An der Osningstraße in Verl soll auf dem 1300 Quadratmeter großen Grundstück ein Mutter-/Vater-Kind-Haus mit 950 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Elf Appartements sowie zwei Gemeinschaftsräume und Büros sind darin untergebracht. Wohnraum für Mütter oder Väter mit ihren Kindern. Ihnen soll dabei geholfen werden, ihren Alltag zu meistern. 

15 Mitarbeiter sollen nach Angaben der Diakonischen Stiftung Ummeln in der Einrichtung beschäftigt sein. 2018 war von der Stadt die Baugenehmigung erteilt worden. Ursprünglich hatte im Frühjahr 2019 mit dem Bau begonnen werden sollen. 2020 sollte das Vorhaben abgeschlossen sein.

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