Verl
Verl: Im Dachgeschoss brennt’s

Verl (ei) -  Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ist ein 64-jähriger Mann am Montagnachmittag ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Feuerwehr wurde gegen 16.40 Uhr alarmiert und konnte den Brand in einem Haus am Strothweg in Verl im Bereich der Küchenzeile schnell löschen.

Montag, 08.03.2021, 18:58 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 19:46 Uhr
In dem Drei-Familien-Doppelhaus am Strothweg in Verl hat es am Montagnachmittag gebrannt.

Außer den Löschzügen Verl und Kaunitz waren auch ein Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Zwischenzeitlich hatte der Hausbewohner nach Angaben des stellvertretenen Löschzugführers Dirk Späte selbst erste Löschversuche unternommen und dabei vermutlich die gefährlichen Brandgase eingeatmet. Ein Mitbewohner in dem Drei-Familien-Doppelhaus war ihm noch für die Löscharbeiten zur Hilfe geeilt. 

Alarmstichwort „Menschenleben in Gefahr“

Bereits bei der Anfahrt hatten sich die ersten Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Die Feuerwehrleute waren mit dem Alarmstichwort „Menschenleben in Gefahr“ gerufen worden. Am Einsatzort bestätigte sich dann die telefonische Meldung. Der 64-Jährige wurde am Einsatzort notärztlich behandelt und später ins Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte waren mit zwei Streifenwagen vor Ort. Die Kriminalpolizei soll weitere Ermittlungen aufnehmen. 

Wohnung nicht bewohnbar

Nach Spätes Angaben ist die Dachgeschosswohnung zunächst nicht bewohnbar. Sie müsse aufwändig renoviert werden, zu viel Qualm habe sich in der Wohnung verteilt. Nachdem die Wohnung mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern untersucht worden war und der Qualm mit dem Überdrucklüfter aus dem Haus gedrückt worden war, konnten die Schläuche eingerollt werden.

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