Verl
Zur Badesaison 2022 soll alles fertig sein

Verl (rast) - Das Verler Freibad wird in drei Abschnitten saniert. Zwei Maßnahmen sind bereits abgeschlossen. Der letzte Abschnitt wird nun noch einmal erweitert (diese Zeitung berichtete). Die Mitglieder des Betriebsausschusses einigten sich einstimmig auf eine Überarbeitung der Duschen und Toiletten.

Donnerstag, 04.03.2021, 07:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 07:46 Uhr
Nach der Badesaison 2021 beginnen die letzten Arbeiten zur Sanierung des Verler Freibads. Wenn der Parkplatz neu gestaltet und die Sanitäranlagen saniert sind, hat die Stadt drei Millionen Euro investiert.

Neue Beleuchtung, großzügigere Aufteilung, Überarbeitung der Lüftungsanlage, Einbau einer Fußbodenheizung, neue Türen – knapp 440.000 Euro kostet das Vorhaben. Damit sind es drei Millionen Euro, die das gesamte Projekt kostet. Damit ist Bad wieder auf dem Stand der Zeit, sagt der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer. So bleibe es auch weiterhin ein Anziehungspunkt für Badegäste aus dem ganzen Kreis Gütersloh. 

Kosten erhöhen sich

Die Arbeiten für den letzten Bauabschnitt sollen nach der Badesaison beginnen. Außer der Überarbeitung des Sanitärbereichs steht die Neuanlage des Parkplatzes auf dem Programm. Gleichzeitig sollen in diesem Jahr auch die neuen Wohnmobilstellplätze am Freibad errichtet werden. Heribert Schönauer rechnet damit, dass alle Arbeiten passend zum Beginn der Badesaison 2022 abgeschlossen sein werden. Ursprünglich waren die Planer von 2023 ausgegangen. 

Unabhängig von der Sanierung des Freibads wird auch die Verkehrsführung an der Straße Am Meierhof im Bereich der Freizeiteinrichtung geändert. Konkret verändert wird der Fahrradweg. Laut Heribert Schönauer ist die jetzige Situation zu unübersichtlich. Die Kosten für die Freibad-Sanierung erhöhen sich dadurch nicht. Bezahlt werden die 100.000 Euro aus dem Tiefbau-Etat. 

Weniger Besucher 

Die Corona-Pandemie hat das Verler Bad im vergangenen Jahr ausgebremst. Es kamen nur zirka 40 Prozent der Badegäste einer normalen Saison. Bis Anfang Juli waren es nur 17.200 Besucher. Zum Vergleich: 2019 hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 43.000 Menschen den Sprung ins kühle Nass gewagt.

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