Verl
Selbstgenähtes und viel Zauberei

Sürenheide (abb) - Selbst genähte Hosen, Pullover oder Shirts, dekorative Accessoires und zusätzlich eine kleine Spieleecke: Stefanie Musberg und Steffanie Noster haben sich einen kleinen Traum erfüllt und eröffnen nach dem Corona-Lockdown ihr eigenes Geschäft in Sürenheide.

Montag, 11.01.2021, 17:56 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 18:31 Uhr
Einfach mal machen, könnte ja gut werden: Auch unter diesem Motto werden Steffanie Noster (links) und Stefanie Musberg Mami-Zaubers Kreativwerkstatt nach dem Lockdown öffnen.

Wichtig ist den beiden Frauen die ganz persönliche Note. Schon seit ein paar Monaten bestücken die Sürenheiderinnen ein Regal im „unVerlpackt“-Geschäft an der Thaddäusstraße mit selbstgenähten Sachen, die allesamt Unikate sind.

„Bei uns ist kein Stück wie das andere“

„Bei uns ist kein Stück wie das andere, alles ist handgefertigt und mit Liebe genäht“, sagt Stefanie Musberg (31). Die Resonanz sei sehr gut, auch über ihre Social-Media-Kanäle konnten sie schon viele Artikel verkaufen.

Mit ihrem eigenem Ladenlokal erfüllen sie sich nun einen kleinen Traum. „Wir ergänzen uns einfach perfekt. Jeder kann ihre Stärken einbringen“, sagt Steffanie Noster (41).

Pumphosen, die mit dem Kind mitwachsen

Sie hat zuletzt als gelernte Innenarchitektin im Messebau gearbeitet, während Stefanie Musberg Bürokauffrau ist und den buchhalterischen Teil übernimmt. In ihrem Geschäft Mami-Zaubers Kreativwerkstatt gibt es Pumphosen, die je nach Größe des Kindes mitwachsen können, Latzhosen, Pullover, Shirts, Kleidchen, Overalls, Halstücher und Schlupfmützen.

„Bei den Motiven wollen wir uns gern etwas abheben“, sagt Steffanie Noster. „Wir setzen insbesondere auf Waldtiere und das Thema Abenteuer.“ Aber der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt.

Stadt Verl ist schon aufmerksam geworden

Wichtig ist Musberg und Noster Nachhaltigkeit. Stoffe und Motivapplikationen sind fair gehandelt, industrielle Massenanfertigungen lehnen sie ab. Auch die Stadt Verl ist schon auf die beiden Stef(f)anis aufmerksam geworden.

Neugeborene Verler bekommen als Geschenk der Kommune ein Halstuch mit dem Schriftzug „Verler Mini“. Der Slogan prangt auch auf genähten Baby-Bodys, die es ebenfalls zu erwerben gibt.

Inspiration kommt von den eigenen Kindern

Inspiriert werden die neuen Ladeninhaberinnen durch ihre Kinder: Stefanie Musberg und Steffanie Noster haben jeweils zwei Söhne, die zwischen einem und fünf Jahren alt sind.

Zwei der Kinder gehen gemeinsam in die St.-Judas-Thaddäus-Kita in Sürenheide. „So haben wir auch Kontakt zu anderen Eltern, sammeln Ideen und können uns austauschen“, so Stefanie Musberg.

„Wir zaubern ja schon ein wenig“

Stefanie Musberg betreibt schon länger eine Instagram-Seite mit dem Namen „MamaZauber und Lagerfeuer“. So sei man auch auf den Namen für das Geschäft gekommen.

„Wir zaubern ja schon ein wenig“, sagt Steffanie Noster lächelnd. Sie kündigt an, auch Kleidungsstücke für Frauen ins Sortiment aufnehmen zu wollen. Der Namenszusatz Kreativwerkstatt habe sich dann ergeben.

Auch abseits von Kleidung viel zu entdecken

Stefanie Musberg und Steffanie Noster bieten nämlich nicht nur genähte Klamotten an. Es gibt auch sonst viel zu entdecken. Die Verler Hobbykünstlerin Ina Powell präsentiert ihre Waldorfpüppchen.

Die persönliche Note und der direkte Kontakt zu den Kunden ist Stefanie Musberg und Steffanie Noster wichtig. „Wenn die Corona-Krise Geschichte ist, dann sollen die Leute bei uns stöbern, sich unterhalten und gern auch eine Tasse Kaffee trinken“, so Noster.

Geschäft öffnet nach Ende des Corona-Lockdowns

Für die kleinen Gäste wurde eigens eine Spieleecke eingerichtet. Aber auch den Online-Shop haben die Geschäftsfrauen bestückt. Die Türen ihres Ladenlokals am Brummelweg 152 in Sürenheide werden Musberg und Noster öffnen, sobald die Geschäfte nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen dürfen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7761508?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516081%2F
Klatsche für Arminia
Stefan Ortega Moreno im Bielefelder Tor hat einmal mehr das Nachsehen: Andre Silva (Nummer 33) trifft für Frankfurt.
Nachrichten-Ticker