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Mann nach Streit in Klinik eingewiesen

Sürenheide (gl) - Am Mittwochvormittag ist ein Streit in einem Wohnhaus am Brummelweg in Sürenheide eskaliert. Die Polizei kam zum Einsatz. Ein Bewohner leistete Widerstand gegen die Beamten. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Donnerstag, 07.01.2021, 13:57 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 14:46 Uhr
Ein Mann leistete am Brummelweg Widerstand gegen die Beamten.

Den Erkenntnissen zufolge kam es in dem Zwei-Familien-Haus zu Streitigkeiten zwischen den beiden Parteien. Zur Klärung des Sachverhaltes nahmen die Beamten Kontakt zu einem 30-jährigen Bewohner auf, der an dem Streit beteiligt war. „Der Mann verhielt sich aggressiv, schrie und beleidigte die Beamten“, heißt es im Bericht der Polizei. 

Als die Situation zunehmend eskalierte, legten die Beamten dem Mann Handfesseln an. Durch Schläge, Tritte und durch Spucken versuchte der Mann, sich gegen die Maßnahmen der Polizisten zu wehren. Dabei wurden zwei der vier Beamten getroffen, aber nicht verletzt. Auf dem Weg zum Streifenwagen leistete der 30-Jährige erneut erheblichen Widerstand durch Treten und Spucken. Zudem versuchte er, die Beamten mit Kopfstößen zu verletzen. 

Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Polizeikräfte den 30-Jährigen in Gewahrsam. Durch das Ordnungsamt wurde im Anschluss eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik geprüft und umgesetzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Darüber hinaus wurde bei dem 30-Jährigen eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Auch dazu leiteten die Beamten nach eigenen Angaben ein Strafverfahren ein.

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