Verl
Neuer Fördertopf und neue Beratung

Verl (rast). Die gute Nachricht vorweg: „Es wird in Verl wieder einen Fördertopf für erneuerbare Energien geben.“ Das erklärt Ines Perschke, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Verl, im Rahmen einer Videokonferenz zum Thema „Energie X-Press - 20 Minuten für Energie und Klima“.

Dienstag, 03.11.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 19:46 Uhr

Für die Solardächer hatte die Stadt Verl zwei Fördertöpfe zu 50.000 und 75.000 Euro aufgelegt. Ein Erfolgsmodell mit hoher Nachfrage. Das Programm wurde nach Angaben der Verbraucherzentrale um weitere 50.000 Euro aufgestockt. Jetzt sind die Mittel ausgeschöpft. Beratungsbedarf besteht trotzdem.

 Laut Ines Perschke stehen nun die Themen Sanierung der Ölheizung und Heizung allgemein ganz oben auf der Themenliste. „Energie X-Press – 20 Minuten für Energie und Klima“ ist ein neues Angebot interaktiver Online-Seminare für Beratungssuchende. Wie es der Name sagt, dauert ein Vortrag 20 Minuten. „Dabei geht es nicht um die Grundlagen, sondern um Details. 

Die Teilnehmer haben in der Regel schon Vorerfahrungen“, erklärt Thomas Zwingmann von der Verbraucherzentrale. Es können mehrere Interessenten an der Videokonferenz teilnehmen. „Bisher haben wir gute Erfahrungen damit gemacht. Es gab eine gute Beteiligung“, sagt Stephan Herpertz von der Verbraucherzentrale. So wurde unter anderem die Brennstoffzelle unter die Lupe genommen. Aber es wurde das Thema Wärmepumpe behandelt. 

Rund 35 Prozent der Heizungen in Deutschland werden mit Öl befeuert. Auch in Verl lassen sich immer Hauseigentümer über eine Alternative beraten. Lohnt sich denn eine Wärmepumpe als Ersatz? Wie immer im Leben kommt es darauf an. Und zwar darauf, wie gut gedämmt das Haus ist. Bei schlechter Dämmung muss viel Wärme in das Gebäude gepumpt werden. „Wenn es nicht passt, habe ich am Ende eine Stromheizung. Und das möchte auch niemand“, sagt Stephan Herpertz. Optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe sei es, wenn die Vorlauftemperatur auf 30 bis 35 Grad abgesenkt werden könne. Die Möglichkeit lasse sich zum Beispiel durch bessere Dämmung oder großflächigere Heizkörper schaffen.

Schwerpunkte bei den Online-Seminaren sind neuere Technologien zur Strom- und Wärmeversorgung wie die PVT-Technik, Gas-Hybridheizungen oder der Technologievergleich zwischen Solarthermie und Photovoltaik. Folgende Online-Seminare werden noch angeboten: Mittwoch, 11. November, 8.15 Uhr, Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie; Donnerstag, 19. November, 12.30 Uhr, Elektromobilität; Donnerstag, 26. November, 12.30 Uhr, Gas-Hybridheizung. Interessenten können sich im Internet in die Vorträge einwählen.

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