Verl
Kita noch bis Mittwoch geschlossen

Sürenheide (gl) - Die neue städtische Kita in Sürenheide muss in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt bis einschließlich Mittwoch, 4. November, geschlossen bleiben. Wie berichtet, hatten sich dort Erzieherinnen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Mittwoch ist die Einrichtung deshalb geschlossen.

Sonntag, 01.11.2020, 11:41 Uhr aktualisiert: 01.11.2020, 12:16 Uhr

Das Jugendamt der Stadt Verl hatte zunächst gehofft, nach der vorsorglichen Schließung aller fünf Gruppen den Betrieb für drei Gruppen am kommenden Montag wieder aufnehmen zu können. Doch wie sich im Verlauf des Freitags herausstellte, ist dies nicht möglich.

„Bei den Tests für die weiteren Erzieher konnten zwar bislang zum Glück keine weiteren Infektionen festgestellt werden. Aber aufgrund der Kontaktketten müssen 15 der insgesamt 18 Er Erzieher zunächst bis zum 6. November in Quarantäne bleiben“, erläutert der Erste Beigeordnete und Jugenddezernent Heribert Schönauer. Somit sei leider kein Betrieb möglich.

Das Jugendamt arbeitet nun zusammen mit der Kita-Leitung an einem Notprogramm für die Kinderbetreuung, das dann für Donnerstag und Freitag nächster Woche angeboten werden soll. „In welcher Form dies erfolgen kann, werden wir aber erst am Mittwoch entscheiden können, wenn die weiteren Testergebnisse vorliegen“, teilt Heribert Schönauer mit. Ab Montag, 9. November, soll dann der normale Regelbetrieb in der Kita möglichst wieder aufgenommen werden.

Auch die Kinder aus den zwei Gruppen, in denen die Infektionen bei zwei Erzieherinnen aufgetreten waren, wurden am Donnerstag durch das Kreisgesundheitsamt getestet. Sie stehen nach Anordnung des Kreisgesundheitsamtes ebenfalls bis Freitag, 6. November, unter Quarantäne. Durch die Testreihe wurde bei drei Kindern der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestätigt. Aus diesem Grund werden in der kommenden Woche weitere Testungen bei den Erziehern sowie bei den Kindern vorgenommen. Da die Ergebnisse mit dem Kreisgesundheitsamt und der Kita bis zum späten Freitagabend ausgewertet wurden, hat sich die Kita-Leitung sich jetzt am Wochenende mit dem Kreisgesundheitsamt und den Eltern über das weitere Vorgehen abgestimmt.

„Uns ist bewusst, dass die Situation sowohl für die Eltern und Kinder als auch die Erzieherinnen und Erzieher sehr schwierig ist. Aber wir bitten um Verständnis, dass bei der aktuellen Problematik ein weiterer Betrieb der Einrichtung derzeit nicht möglich ist“, erklärt Heribert Schönauer. „Die Gesundheit der Kinder, Familien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für uns jetzt oberstes Gebot.“

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