Verl
Netzwerk kehrt wieder zum Alltag zurück

Verl (matt) - „Wir sind froh, dass wir personell jetzt so gut aufgestellt sind“, sagen Frank Schwichtenhövel und Maria Wöstemeyer über den Zuwachs. Mit Thomas Lippegaus (37) ist für Katja Ufkes, die sich in Elternzeit befindet, für die kommenden zwei Jahre Ersatz gefunden worden.

Dienstag, 06.10.2020, 17:27 Uhr aktualisiert: 06.10.2020, 18:31 Uhr

Außerdem verstärkt Maria Bernadette Riedl (26) für ein Jahr als Trainee des Erzbistums Paderborn das Pädagogen-Team des Kinder- und Jugendnetzwerks. Seit dieser Woche herrscht wieder Normalbetrieb in den Jugendtreffs. Kinder- und Jugendarbeit ist in Corona-Zeiten kein einfaches Geschäft, „zumal die offene Jugendarbeit ohnehin ein saisonales Geschäft ist“, betont Frank Schwichtenhövel, Leiter der katholischen Kinder- und Jugendarbeit in Verl. 

Im Schnitt kommen 15 Jugendliche

Dennoch sei es erstaunlich gewesen, dass die offenen Gruppentreffs mit nahezu unveränderter Frequenz angelaufen worden seien. „Im Schnitt kommen 15 Jugendliche“, nennt Schwichtenhövel eine Richtgröße. Der Sommer sei sogar besser gelaufen als in den Vorjahren, ergänzt er. Damit finden Thomas Lippegaus und Maria Bernadette Riedl selbst zu Pandemie-Zeiten gute Voraussetzungen, um in die pädagogische Arbeit einzusteigen. 

Der Borchener Lippegaus trat bereits im vergangenen Monat die Elternvertretung an. Er will aktuell vor allem erst einmal die Kinder- und Jugendlichen kennenlernen und wissen, welche Interesse die Teenager haben. „Darauf kommt es ja an“, findet der 37-Jährige, der über den Umweg eines Grundschullehramtsstudiums zur Sozialen Arbeit gefunden hat und die zurückliegenden Jahre im Erzbistum Paderborn unterschiedliche Vertretungsstellen in Meschede innehatte. Zuletzt einige Monate in Bad Wünnenberg. 

Für Maria Bernadette Riedl ist das Jugend-Netzwerk im Pastoralen Verbund Verl die erste echte berufliche Station nach dem Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität in Bielefeld. „Ich habe zwar schon Erfahrung in der Jugend-Bildungsarbeit sammeln können, möchte aber lieber in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig sein“, ist sich die Bielefelderin sicher, in Verl den richtigen Einstieg für ihr Trainee und weiteres Berufsleben gefunden zu haben. 

Beide Pädagogen werden das Stammteam, bestehend aus Maria Wöstemeyer und Frank Schwichtenhövel, ergänzen. Marvin Krause, Nachfolger von Laura Lükewille und jetzt Ehrenamtskoordinator im Pastoralen Raum Am Ölbach, wird ab Herbst mit fünf Wochenstunden nach den Herbstferien den Jugendtreff, sofern ein machbares Hygienekonzept zustande kommt, in Sürenheide den Treffpunkt wieder aufleben lassen.

Jugendtreff kehrt zu gewohnten Zeiten zurück

In dieser Woche kehrt der katholische Jugendtreff zu seinen gewohnten Öffnungszeiten zurück: Im Verler Pfarrzentrum findet Montag, Dienstag und Freitag der Jugendtreff statt. Der Teenietreff (11 bis 13 Jahre) ist wieder mittwochs von 16 bis 19.30 Uhr geöffnet. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren treffen sich donnerstags zwischen 15.30 und 18 Uhr. Der Skytreff ist zu den Bundesligaspielen am Samstagnachmittag. In Kaunitz ist die katholische Jugendarbeit donnerstags und freitags wieder da. Unterstützt werden die hauptamtlichen Kräfte von circa 20 weiteren Helfern, die jährlich, so Frank Schwichtenhövel, bis zu 3000 Stunden ehrenamtliche Jugendarbeit leisten. 

Mitte Mai hat das Jugendnetzwerk in Verl und Kaunitz die Arbeit in den offenen Treffs wieder aufgenommen. „Kochen, backen, basteln und Spiele machen die Kinder am liebsten. Backen fällt flach. Bei Spielen muss man genau überlegen, welche es dort gibt, dann bleibt nicht mehr so viel übrig“, sagt Maria Wöstemeyer, die seit 16 Jahren im Kinder- und Jugendnetzwerk arbeitet. Mit neuem Personal kann die katholische Jugendarbeit wieder volle Fahrt aufnehmen und ihr Angebot von bislang vier auf sechs Tage ausweiten. Weiterhin außen vor ist das Jugendnetzwerk bei der Betreuung an der Gesamtschule. „Da hoffen wir auf das zweite Schulhalbjahr“, sagt Frank Schwichtenhövel. Mehrere Angebote fänden dort nicht statt.

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