Verl
Droste-Haus bleibt bis 2055

Verl (gl) - Die Stadt Verl und das Droste-Haus haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des Erbbaurechtsvertrags verständigt. Der Vorstand des Droste-Hauses sowie die Stadt Verl haben den Erbbaurechtsvertrag bis zum 10. Juli 2055 verlängert.

Dienstag, 11.08.2020, 15:19 Uhr aktualisiert: 11.08.2020, 16:31 Uhr

Der neue Kontrakt wurde bei Nico Bock, Notar in Verl, unterzeichnet. Konkret geht es um die Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes am Schillingsweg in Verl. 

Karl-Josef Schafmeister zeigt sich nach der Unterzeichnung sehr zufrieden: „Wir fühlen uns am Schillingsweg sehr wohl, weil das große Außengelände mit viel Freiraum und Natur einzigartig ist.“ 

Das Droste-Haus möchte die Einrichtung auf einen aktuellen Standard bringen. „Nur so ließen sich hochwertige Angebote wie die Familienbildungsstätte, das Familienzentrum oder die Jugendbildungsstätte aufrechterhalten“, hieß es in einem Schreiben an den Stadtrat. So müssen laut Antrag alle Räume überarbeitet werden. Ebenso die technische Infrastruktur des Gebäudes. Außerdem soll eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Finanziert werden soll das Vorhaben durch Fördergelder von Land, Bund und EU.

 In dem Schreiben heißt es, dass die Mittel nur zur Verfügung gestellt werden, sofern die Investition für einen längeren Zeitraum gedacht ist. Zuvor lief der Vertrag nur noch über fünf Jahre. Am 11. Juli 1995 war der erste Vertrag zwischen der Gemeinde Verl und dem Droste-Haus unterzeichnet worden.

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