Verl
Mensa ab dem 17. August wieder geöffnet

Verl (gl). Start unter Corona-Bedingungen: Wenn die Verler Schüler nach der Zwangspause und den Ferien am Mittwoch in die Schulen zurückkehren, ist vieles anders als gewohnt. Das fängt schon bei der Fahrt zur Schule an: So gilt in allen Schulbussen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Montag, 10.08.2020, 18:05 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 18:46 Uhr

Dazu wird es auch stichprobenartige Kontrollen durch die Stadt Verl geben. Dirk Hildebrandt, Leiter des zuständigen Fachbereichs, appelliert außerdem an alle Schüler, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad statt mit dem Bus zur Schule zu fahren, damit die Busse nicht zu voll werden. „Momentan können wir noch nicht abschätzen, wie voll es in den Bussen sein wird. Wir werden das genau beobachten, insbesondere an stark frequentierten Einstiegsstellen wie in Kaunitz und Sürenheide. Wir beabsichtigen, zur Unterstützung Verstärkerbusse einzusetzen“, sagt Dirk Hildebrandt. 

Die Maskenpflicht im Bus ist unumgänglich. „Wer sich nicht daran hält, darf den Bus nicht benutzen“, stellt der Fachbereichsleiter klar. Auf dem Schulgelände und im Gebäude besteht ebenfalls Maskenpflicht – ab Klasse fünf auch im Unterricht. Die Beschaffung der Masken liegt in der Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten und der Schüler selbst. 

Bei Symptomen kein Zutritt

Schüler, die einen Schnupfen haben, sollen für 24 Stunden zu Hause bleiben. Treten keine weiteren Symptome auf, können sie wieder am Unterricht teilnehmen. Bei sonstigen Symptomen wie Husten oder Halskratzen darf die Schule nicht besucht werden. „Eine Klärung durch einen Arzt ist sinnvoll“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Schüler, die trotz Symptomen zur Schule kämen , würden unverzüglich nach Hause geschickt. 

Sind Kinder oder Jugendliche aus dem Urlaub im Ausland zurückgekehrt, ist die Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. 

Der Mensabetrieb im Schulzentrum startet am Montag, 17. August, da in der ersten Schulwoche noch kein Nachmittagsunterricht stattfindet. Um auch in der Mensa die Abstandsgebote wahren zu können, werden die Räumlichkeiten um die ehemalige Realschulaula ergänzt. Trotz der Kapazitätserweiterung kann allerdings bis auf Weiteres nur für die Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs des „echten“ Ganztags der Gesamtschule ein Mittagessen angeboten werden. Für alle anderen Schüler mit Unterricht am Nachmittag kann auf Wunsch ein Lunchpaket gebucht werden. Weitere Informationen finden Interessierte auf den Internetseiten der Gesamtschule und des Gymnasiums sowie des Droste-Hauses.

Wechsel in der Mensa-Leitung

Anfang August hat das Droste-Haus unterdessen die langjährige Mensaleiterin Hildegard Dresselhaus in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihr sei die Mensa zu dem geworden, was sie heute ist. „Eine moderne Frischküche mit einem 20-köpfigen Team, das Wert auf regionale und saisonale Produkte legt“, schreibt das Droste-Haus.

Bei der Verabschiedung von Hildegard Dresselhaus wurde die neue Mensaleiterin Nadine Burkamp aus Bielefeld begrüßt und ihr symbolisch der große Schneebesen von Hildegard Dresselhaus überreicht.

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