Verl
Gymnasium bekommt Oberstufenraum zurück

Verl (rast) - Die Uhr tickt: Bis zur Kommunalwahl am 13. September sind es nur noch 35 Tage. Startschuss für die Verler CDU, ihr Wahlprogramm vorzustellen. „Mit unserem Zehn-Punkte-Programm machen wir den Verlern ein gutes Angebot“, sagte der Vorsitzende Matthias Humpert.

Sonntag, 09.08.2020, 16:22 Uhr aktualisiert: 09.08.2020, 17:01 Uhr

Wegen Corona und der hohen Temperaturen hatten die Organisatoren auf die traditionelle Radtour verzichtet und stattdessen unter die schattenspendenden Bäume im Bühlbusch eingeladen. 50 bis 60 Anwesende wollten erfahren, was die Christdemokraten denn für die kommende Legislaturperiode möchten.

Alle Wahlbezirke gewinnen

Unter dem Motto „Echt Verl“ fasste Matthias Humpert das Ziel in Zahlen zusammen: 1/19/57. Soll heißen, dass Michael Esken (CDU) wieder Bürgermeister wird, alle 19 Wahlbezirke gewonnen werden und wie bei der vergangenen Wahl 57 Prozent plus ein bisschen obendrauf geholt werden.

Dafür hat sich die CDU eines ganz oben auf die Fahnen geschrieben: „Mit uns ist in den nächsten Jahren keine Steuererhöhung zu machen“, sagte Matthias Humpert. Die Stadt sei finanziell gut aufgestellt. Durch die Corona-Krise sei ein ausgeglichener Haushalt schwierig und man zehre von dem, was bisher angespart wurde. Aber es sei wichtig, jetzt Geld in die Hand zu nehmen, um die Wirtschaft zu unterstützen. So kämen die Verler Gutscheine am 18. August heraus.

„Abschaffung war ein Fehler“

Für das Gymnasium hat die CDU ein Bonbon im Gepäck. „Die Abschaffung war ein Fehler. Mit dem G9-Umbau wird es wieder einen Oberstufenraum geben. Versprochen“, sagte Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Gabriele Nitsch. Zudem solle vieles diskutiert und getestet werden: Zum Beispiel Verkehrsberuhigung durch geteilten Verkehrsraum unter anderem an der Hauptstraße. Sofern die Verwaltung mitspiele, solle das zeitnah versucht werden.

Auch eine digitale Universität in Kooperation mit einer Universität und der Wirtschaft ist im Gespräch. Wichtig sei auch die Stärkung des Handwerks. Angedacht seien dabei Stipendien für Meister oder Techniker. Und es soll ein Handwerkertag ins Leben gerufen werden. Und ohne ein vernünftiges Digitalnetz funktioniere heute weder Freizeit noch Wirtschaft.

Professionelleres Ferienspielangebot

Außer Bildung und Wirtschaft sind für die CDU auch die weichen Standortfaktoren wichtig. Die Aufenthaltsqualität für die Bürger müsse auf jeden Fall gesteigert werden. Unter anderem durch den Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes. Und unter der Überschrift „Sportstadt Verl“ soll die Leichtathletik gefördert werden. Zudem sei ein neuer Familienpass geplant, und das Ferienspielangebot soll professionalisiert werden.

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