Verl
Bundesliga-Belag für den FC Kaunitz

Kaunitz (ack) - Die Stadt Verl hat in den vergangenen Jahren viel Geld in ihre Sportstätten investiert. In Sürenheide ist das Sportzentrum komplett erneuert worden, in Verl wird am Kunstrasenplatz gearbeitet. Und nun könnte eine weitere Maßnahme in Kaunitz hinzukommen.

Montag, 03.08.2020, 06:37 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 07:31 Uhr

Die CDU regt an, sich um Fördergelder des Landes zu bewerben, um den Trainingsplatz des FC Kaunitz am Furlbach in einen Kunst- beziehungsweise Hybridrasenplatz umzuwandeln. „Dabei soll dieser sogleich auch mit ausreichend Flutlichtmasten ausgestattet werden, um eine Bespielbarkeit des Platzes auch während der dunkleren Monate des Jahres gewährleisten zu können“, schreibt die Union in einem Antrag, der am Freitag auch bei der Stadtverwaltung eingegangen ist.

Und dabei handelt es sich nicht nur um eine lose Idee. Denn erste Gespräche mit dem Verein hat die Union, die derzeit noch über die absolute Mehrheit im Stadtrat verfügt, schon geführt. Das legen jedenfalls Bilder nahe, die die Union mitschickt. Dennoch: „Bei der konkreten Planung sowie insbesondere bei der Auswahl des Rasenbelags bitten wir die Verwaltung, den FC Kaunitz intensiv zu beteiligen“, heißt es in dem Antrag, den Robin Rieksneuwöhner und Gabi Nitsch unterzeichnet haben. Ein Kunstrasenplatz im Sportzentrum in Kaunitz ist noch relativ neu. Außerdem hatte die Stadt zuletzt Gelder zum Bau einer neuen Umkleide und eines Vereinsheims beigesteuert. Die Schaffung eines neuen Trainingsplatzes könnte das Areal nun zusätzlich aufwerten. Bei einem Hybridplatz wird Naturrasen mit künstlichen Elementen kombiniert. Dieser Belag gilt ebenso wie ein reiner Kunstrasen als relativ robust. In verschiedenen Bundesligastadien wird dieser Belag genutzt. In Dortmund im Signal-Iduna-Park zum Beispiel.

So oder so: Beide Varianten kosten Geld. „Für diese Maßnahme sollen entsprechende Gelder über das Förderprogramm des Landes NRW beantragt sowie gegebenenfalls notwendige städtische Eigenanteile im Haushalt bereitgestellt werden“, schreibt die Union in ihrem Antrag. Und die CDU drückt aufs Tempo. Ob es an den baldigen Kommunalwahlen liegt? Schon in der nächsten Sitzung des Sportausschusses soll die Verwaltung aufzeigen, inwieweit die Kommune von weiteren Förderungen für die Verler Sport- und Freizeitstätten partizipieren könnte und welche Stätten konkret vom Förderprogramm erfasst werden. Am Mittwoch, 19. August, ist laut Ratsinformationssystem die nächste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Sport, Kultur und Generationen vorgesehen.

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