Verl
Neue Heimat für die Yaks gesucht

Verl (ack) - Das Sportzentrum zwischen Poststraße und Bielefelder Straße soll verändert werden. Stadtoberhaupt Michael Esken erklärte bei seiner Nominierung als Bürgermeister-Kandidat, dass eine Aufgabe die Suche nach einer neuen Heimat für den Baseballverein Yaks sein wird - aus mehreren Gründen.

Dienstag, 07.07.2020, 07:17 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 07:31 Uhr

Da ist einmal der Erfolg der Yaks. Der Verein hat derzeit 6 Mannschaften und 90 aktive Mitglieder. Tendenz steigend. 10 bis 15 Sportler kämen pro Jahr derzeit hinzu, erklärt der Vorsitzende Boris Stranz im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Erweiterungsmöglichkeiten im Sportzentrum sind allerdings begrenzt.

Seit zwei Jahren ist der Verein deshalb in Gesprächen mit der Stadt. „Das Ganze erhält durch den Aufstieg des SC Verl nun eine gewisse Dynamik“, sagt Boris Stranz. Denn der neue Fußball-Drittligist hat auch ein Platzproblem.

„Wir sind völlig ausgelastet“, erklärt der Vorsitzende Raimund Bertels mit Blick auf die Profimannschaft und auch die zahlreichen Jugendteams. Der Verein bietet nicht nur Leistungs-, sondern auch Breitensport an. Das soll auch so bleiben. Einen weiteren Trainingsplatz könnte der SC gut gebrauchen. Das gelingt wiederum nur, wenn für die Yaks eine neue Heimat gefunden wird. Und das ist nicht einfach.

Boris Stranz hat für die Verwaltung nach den ersten Gesprächen mal zusammengestellt, wie viel Platz der Verein benötigt, wenn alles optimal wäre. Allein das Hauptfeld müsste 100 mal 100 Meter groß sein. Eventuell geht es etwas kleiner, wenn höhere Zäune zum Einsatz kommen. Ein gewisses Maß aber ist notwendig, zumal auch die Yaks sportlich ambitionierte Ziele haben. Sie wollen perspektivisch in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Für die sind gewisse Standards erforderlich. Derzeit ist der Verein mit der ersten Mannschaft in der Verbandsliga aktiv. Und dann wäre auch ein weiteres, kleineres Spielfeld für die Jugend prima.

Und wie geht es weiter? Gesucht wird nach einer Heimat für die Yaks. Eine konkrete Option gibt es bisher nicht, erklärt Dirk Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Schule, Sport und Kultur, auf Anfrage. Um die Dimension zu verdeutlichen, um die es geht: Der Sportplatz am Bühlbusch zum Beispiel würde nicht ausreichen, um dort die Yaks unterzubringen.

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