Verl
Mazda überschlägt sich mehrmals

Verl (ei) - Eine 64-Jährige aus Herne ist am Samstagmittag bei einem Unfall auf der A2 bei Verl schwer verletzt worden. Nachdem die Frau beim Wechsel auf die mittlere Fahrspur die Kontrolle über ihren Mazda MX-5 verlor, überschlug sich das Fahrzeug mehrmals und prallte gegen eine Zugmaschine.

Montag, 01.06.2020, 14:42 Uhr aktualisiert: 01.06.2020, 15:01 Uhr

Dabei verletzte sich die 64-Jährige schwer und wurde nach einer ersten notärztlichen Behandlung in die Spezialklinik Gilead I nach Bielefeld-Bethel gebracht. Die Autobahn blieb rund 40 Minuten voll gesperrt.

Durch Wucht des Aufpralls platzt der Vorderreifen

Nach Polizeiangaben hatte sich der Sportwagen überschlagen und war dann gegen eine DAF-Zugmaschine geprallt, deren Fahrer auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls platzte der linke Vorderreifen. Die Zugmaschine musste abgeschleppt werden. Das Cabrio blieb auf dem stark deformierten Überrollbügel liegen.

Zeitgleich zum Unfall war ein Wagen der Bundeswehr auf der Fahrbahn Richtung Dortmund unterwegs. Im Fahrzeug waren eine Notärztin, ein Notarzt sowie ein Sanitäter, die auf den überschlagenen Mazda aufmerksam wurden. Sie fuhren bis zur Anschlussstelle an der Verler Straße und in entgegengesetzter Richtung wieder auf die A 2, um am Unfallort Erste Hilfe zu leisten.

Christoph-13 aus Bielefeld gerufen

Da kein bodengebundener Notarzt in der Nähe zur Verfügung stand, wurde nach Angaben von Branddirektor Joachim Koch der Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld alarmiert. Der Helikopter landete in Fahrtrichtung kurz hinter der Brücke unter der Isselhorster Straße. Der Notarzt entschied sich nach einer ersten Untersuchung für den Transport der Verletzten mit einem Rettungswagen.

Außer dem Rettungsdienst waren auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzugs Spexard alarmiert worden. Die Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld sperrten die Fahrbahn für rund 40 Minuten. Nachdem der Hubschrauber weggeflogen war, wurde die linke der drei Fahrspuren wieder frei gegeben.

Aufgrund des starken Reiseverkehrs stauten sich die Fahrzeuge auch um 14 Uhr noch. Das Stauende lag zu diesem Zeitpunkt kurz hinter der Raststätte Gütersloh.

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