Verl Klebebordsteine sollen Autos bremsen

Verl (rast). Die Grünen hatten in einem Antrag die Gefährdung von Radfahrern an der Sender Straße bemängelt. Und zwar ortseinwärts, dort wo auf der linken Seite der Radweg endet (diese Zeitung berichtete). An dieser Stelle müssen Radfahrer die Seite wechseln.

Jetzt soll der Punkt entschärft werden. Und zwar mit geringen Mitteln. Darauf einigten sich die Mitglieder des Verkehrsausschusses am Donnerstagabend einstimmig. Durch eine Verengung der Sender Straße soll Abhilfe geschaffen werden. Das geschieht durch das beidseitige Kleben von Bordsteinkanten auf den Straßenbelag.

So soll die Aufmerksamkeit der Autofahrer gesteigert werden. Hinter der Verengung können die Radfahrer nach Vorstellung des Planers Ralf Düspohl vom Gütersloher Ingenieurbüro Röver die Straßenseite gefahrlos wechseln. Im Haushalt sind für die Maßnahme Mittel in Höhe von 5000 Euro bereitgestellt.

Ein anderer Punkt, den die Grünen bemängelt hatten, bleit offen. Die Grünen hätten gern die Situation an der Poststraße entschärft. Konkret geht es um den Abschnitt auf Höhe der Zufahrt zum Stadion. „Öfters gehen oder fahren Kinder und Jugendliche auch in kleinen Gruppen, was ihre Aufmerksamkeit reduziert und die Gefahr von Zusammenstößen mit den die Poststraße befahrenden Autos erhöht“, schreiben die Grünen. Die Verwaltung schätzte die Lage anders ein. Hinzu kommt: Perspektivisch soll die Poststraße umgestaltet werden. Und dann kommt die Situation am Stadion noch einmal auf den Prüfstand.

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