Verl
Von Scheune bleiben nur noch Trümmer

Kaunitz (ei) - Beim Brand einer Scheune sind am Mittwoch zwei Autos und ein historischer Traktor in Flammen aufgegangen. Das Feuer an der Kattenheide war um 13.20 Uhr gemeldet worden. Es wurden die Löschzüge aus Verl, Kaunitz, Schloß Holte und Stukenbrock sowie aus Neuenkirchen alarmiert.

Mittwoch, 08.04.2020, 17:15 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 18:01 Uhr

Ein Mitarbeiter der Kreisleitstelle berichtete am Nachmittag, dass in der Zentrale zahlreiche Anrufer den Brand gemeldet hätten. Stadtbrandinspektor Martin Wanders standen rund 80 Einsatzkräfte zur Verfügung. „Bei meinem Eintreffen stand die Scheune im Vollbrand, die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel“, berichtete Wanders von seinen ersten Eindrücken.

Erst stürzt das Dach ein, dann die Seitenwand

Eine dicke Rauchwolke war kilometerweit zu sehen und wies den Einsatzkräften den Weg. Aufgrund der abgelegenen Einsatzstelle war der Feuerwehrchef froh über die große Zahl verfügbarer Einsatzkräfte.

Der Löschzug Neuenkirchen rückte schnell wieder ab und positionierte sich an der Ostwestfalenhalle, um bei möglichen Paralleleinsätzen schnell Hilfe im Stadtgebiet leisten zu können. Die wasserführenden Fahrzeuge wurden genutzt, um im Pendelverkehr ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bringen. Das Löschwasser wurde an einem mehrere Hundert Meter entfernten See entnommen und zur Brandstelle gefahren.

Die Feuerwehrleute konnten nicht verhindern, dass das Dach der Scheune wenige Minuten nach ihrem Eintreffen einstürzte. Später stürzte auch eine Seitenwand ein. Den Feuerwehrleuten blieb letztlich lediglich, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.

Die Einsatzkräfte, rund ein Dutzend von ihnen hatten sich mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, mussten während der Löscharbeiten zwei Gasflaschen aus dem Gebäude bergen. Mit Hilfe eines Frontladers wurden später die Fahrzeuge aus der Scheune gezogen und das Gebäude komplett eingerissen. Die Einzelteile mussten weiträumig verteilt und endgültig abgelöscht werden, um auch letzte Glutnester erfolgreich zu bekämpfen.

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