Verl
Team Maverick macht‘s noch mal

Verl (rast) - Und sie machen es noch einmal. Gemeint sind Freddy Heitmeyer und Sven Kuhlmann. Als Team Maverick startet das Duo zum zweiten Mal zu der Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Gerade laufen die Vorbereitungen auf das besondere Abenteuer über 10000 Kilometer.

Montag, 03.02.2020, 18:15 Uhr

An dessen Ende steht die Versteigerung der Fahrzeuge für den guten Zweck. Und selbstverständlich darf bei der Aktion eine ganz besondere Sache nicht fehlen: der namensgebende Ford Maverick. Mit dem Geländewagen hatten Sven Kuhlmann und Freddy Heitmeyer während der ersten Teilnahme im November 2016 prima Erfahrungen gemacht. Und in Erinnerung an den treuen Begleiter bekommt auch sein Nachfolger wieder einen quietschgelben Anstrich. Der wird standesgemäß mit der Malerrolle ausgeführt. Ein Kompressor mit Spritzpistole wäre ein zu hoher Aufwand. Damit nicht die komplette Werkstatt mit einer gelben Schicht überzogen wird, müsste eine Lackierkabine gebaut werden.

 Bis es im November losgeht, ist aber noch etwas Zeit. Den Geländewagen haben die beiden bereits im April 2019 gekauft. Man weiß ja nie, was noch alles an Reparaturen auf einen zukommt. Ein halbes Jahr haben sie gesucht. Freche Angebote für 2000 Euro hätten sie gleich aussortiert. Es ist wieder ein Benziner geworden. Ein Diesel wäre schlicht zu teuer gekommen. „Der Gesamtzustand ist gar nicht so schlecht“, sagt Freddy Heitmyer. Und Sven Kuhlmann ergänzt mit einem wissenden Lachen: „So ein bisschen kauft man ja immer die Katze im Sack.“

Auto muss vernünftig sein

Dass das Auto aus dem Jahr 1995 für die Fahrt technisch bestens gerüstet ist, ist Ehrensache. Ein Gefährt in Banjul versteigern zu lassen, das vor Elend beinahe auseinanderfällt, gehe gar nicht. Außerdem steckt eine gehörige Portion Eigennutz dahinter. Die Verler wollen die rund 10 000 Kilometer lange Reise schließlich ohne Panne überstehen. „Und wenn man drei bis vier Wochen lang quasi in dem Auto wohnt, dann sollte es auch vernünftig sein“, erklärt Freddy Heitmeyer, weshalb auch der Innenraum aufgemöbelt wird. Dinge wie Stoßdämpfer, Bremsen, Wasserpumpe oder Flüssigkeiten sind bereits erneuert.

Noch steht das Fahrzeug in Blau-Silber da. „Aus Schaden wird man klug“, sagt Sven Kuhlmann. 2016 haben die beiden zuerst an der Optik und dann an der Technik gearbeitet. Anders herum hat sich als der bessere Weg erwiesen. Und es gibt wieder die gleiche Startnummer: 711 – weil auf der Tour das Anschreiben im Teamrestaurant auf Nummer seven-eleven so herrlich einfach ist.

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