Verl
Freche Sprüche und tolle Tänze

Kaunitz (abb) - So geht Karneval: Die Kaunitzer Frauengemeinschaft hat am Wochenende die hohen Erwartungen, die man an ihren Karneval hat, erfüllt. Bei ihrer Sitzung blieb kein Auge trocken und die Kaunitzerinnen bewiesen, dass sie sich nicht lange bitten lassen.

Sonntag, 23.02.2020, 16:33 Uhr

Das ist typisch Frauen-Karneval-Kaunitz (FKK). Schon während ihrer großen Sause bei Ibrahim Mutlu im „Krug“ schwappte nicht nur die Stimmung über, die Närrinnen eroberten schon zwischen den Sketchen die Tanzfläche.

Polonaise und griechischer Wein

Sogar eine Polonaise schlängelte sich durch den Saal. Leiterin Christa Netenjakob, ihre Tochter Andrea als Moderatorin und das ganze Team haben eine tolle Show hingelegt und wurden ihrem Ruf als Verler Karnevals-Hochburg gerecht.

Zu einer jecken Sitzung gehört die richtige Musik. Die Kaunitzerinnen konnten jede Menge hochkarätige Stars begrüßen. So sangen gleich vier Udo Jürgens’ vom griechischen Wein, die kölschen Pavaier hatten „Leev Marie“ im Gepäck und auch Maite Kelly und Roland Kaiser gaben sich die Ehre.

Tanzmariechen bringt Publikum zum Staunen

Und natürlich wurde auch auf der Bühne getanzt. Die hochbetagten „Silver Girls“ legten eine flotte Sohle aufs Parkett. Egal ob im „Gangnam-Style“ oder zu „Macarena“ – diese Omis hatten es einfach drauf. Zu einer richtigen Karnevalsfeier gehört selbstverständlich ein Tanzmariechen. Marie Meier (Nomen est omen) aus Steinhorst sorgte mit ihrem Gardetanz für staunende Jecken im Saal.

Getanzt wurde auch bei Oma und Opa im Schlafzimmer, und zwar richtiger Rock’n’Roll. Aber zunächst sah es danach aus, als wollte der Opa (Liesel Kaps) etwas ganz anderes von der Oma (Maria Schulte). „Sollen wir es nochmal machen?“, umgarnte der Playboy lesende Opa seine Frau – die mit einer „Frau und Mutter“ ausgestattet war – im Bett. Die Oma war nicht so angetan. „Beim letzten Mal hatte ich tagelang Muskelkater und die Enkel könnten uns hören.“ Schließlich ließ sich die Oma („Wenn wir erstmal zugange sind, dann können wir ja auch nicht genug kriegen“) doch überzeugen und es ging zur Sache – beim Rock’n’Roll selbstverständlich.

Bürgermeister macht Spaß gern mit

Einen leicht ungelenken „Tanz“ legte auch der Bürgermeister Michael Esken hin. Gemeinsam mit Verena Pickert, Kati Esken und Christel Schlangenotto verrenkte Michael Esken Beine, Arme und sogar seine Zunge auf der Bühne. Ein Anblick, der eines Bürgermeisters in der fünften Jahreszeit verziehen sei – aber auch nur dann. Der Kaunitzer machte bei seinem Heimspiel den Spaß aber gerne mit.

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