Verl
Michael Esken (CDU) tritt wieder an

Verl (nika/ack) - Michael Esken will Bürgermeister von Verl bleiben. Am Freitag hat die CDU den Amtsinhaber als ihren Kandidaten für die Wahl am 13. September vorgestellt. Esken, seit 2015 im Amt, ist vom Vorstand nominiert worden. Das letzte Wort haben nun die Mitglieder.

Freitag, 28.02.2020, 13:21 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 10:52 Uhr

Am Montag, 2. April, findet die Nominierungsversammlung statt. Grünes Licht für Michael Esken dürfte als sicher gelten. Der Kaunitzer, der vorher Bürgermeister von Hemer war, hatte sich 2015 im zweiten Wahlgang gegen Paul Hermreck durchgesetzt.

Die neue Amtszeit soll eine Mischung aus „Weiter wie bisher“ und dem „Setzen neuer Akzente“ werden. „Michael Esken ist ein sehr bürgernaher Bürgermeister, der immer ansprechbar ist“, betont der Stadtverbands-Vorsitzende Matthias Humpert. „Nicht selten berichten uns Bürger, dass sie ihm um 21 Uhr über soziale Netzwerke geschrieben und um 21.15 Uhr eine Antwort bekommen haben.“

Transparenz und ein eigener Stil der Informationsvermittlung – das sei ebenfalls etwas, das sich unter Esken bewährt habe. „Verls Zukunftsthemen sind bei ihm in guten Händen“, ist Humpert sicher. Zukunftsthemen? Die Wirtschaftskraft sicherstellen, um finanziellen Spielraum zu haben. Wohnbau- und Gewerbeflächen schaffen, um Verls Wachstum zu sichern. Klimaschutz vorantreiben – da sei die Stadt zwar schon ein Vorbild für andere Kommunen, aber mehr gehe immer.

Mobilität, um motorisierten und motorlosen Verkehr zu vereinen. Ortskernneugestaltung mit Gesamtschule, Hallenbad, Freizeitgelände oder Dorfmühle. Humpert führt die Liste fort. Gerade am Gründerzentrum hätten sich bereits viele Menschen versucht. Josef Lakämper, Ehrenvorsitzender und ehemaliger Bürgermeister, nickt. Auch zu seinen Zeiten war die Mühle bereits Thema.

Besonders lobt Humpert die Zusammenarbeit zwischen Esken, der Verwaltung und der CDU. „Die politische Stimmung in der Bundespartei ist im Moment nicht so optimal, da würden wir uns schon etwas mehr Unterstützung wünschen.“ Aber: Bei der Kommunalwahl am 13. September gehe es um Verl, nicht um die Bundesrepublik.

Bei der Aufstellung der Wahlkreisvertreter Ende Januar habe die CDU darauf geachtet, dass die Kandidaten möglichst jede Lebenssituation abdecken. Jeder sollte sich in einem der Vertreter wiederfinden. Außerdem habe er dort drei klare Ziele formuliert, die nach wie vor gälten: „Wir möchten weiter den Bürgermeister stellen. Wir möchten alle 19 Wahlkreise direkt gewinnen. Und wir möchten wieder das Ergebnis der vergangenen Wahl von 56,9 Prozent erreichen.“

Der Vorstand zeigt sich überzeugt von seiner Wahl: „Mit Michael Esken können wir den Verlern weiter ein gutes Angebot machen.“

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