Verls Coach dankt Anhängern für Ständchen
Capretti: kein Geburtstag wie jeder andere

Verl (WB/dis). Urs Fischer gratulierte Guerino Capretti zum Geburtstag – Capretti gratulierte Fischer zum Sieg. Verls Coach hätte natürlich auch die Glückwünsche zum Viertelfinal-Einzug liebend gern entgegengenommen. Doch dazu kam es nicht, auch wenn gar nicht einmal so viel fehlte.

Donnerstag, 06.02.2020, 09:33 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 10:00 Uhr
Gratulationen für SC Verl-Trainer Guerino Capretti. Foto: Thomas F. Starke

„Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft. Es hat ein bisschen das Glück gefehlt“, bilanzierte Capretti nach dem Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Union Berlin (0:1).

Der Coach dankte nicht nur Fischer für die Glückwünsche, sondern auch den Verler Anhängern: „Danke an die Fans für das nette Ständchen. Meinen 38. Geburtstag werde ich nicht vergessen.“ Dann kündigte er noch an, sich den kleinen Geburtstagskuchen, der bei der Pressekonferenz an seinem Platz auf ihn wartete, noch am Abend gönnen zu wollen.

Drittligaaufstieg keine Utopie

Der ehrgeizige Coach hatte am Ausscheiden ebenso zu knabbern wie seine Spieler. Aber viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt nicht. Schon am Samstag geht es für den Sportclub in der Regionalliga West weiter. Dann gastiert Verl beim Bonner SC. Auch in der Liga haben die Ostwestfalen noch hohe Ziele. Caprettis Team belegt Tabellenplatz zwei, der Drittligaaufstieg ist keine Utopie.

DFB-Pokal: SC Verl vs. Union Berlin (0:1)

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Foto: Thomas F: Starke
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Die Unioner sind ebenfalls am Samstag wieder gefordert. Dann steht das wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt beim SV Werder Bremen an.

Auch im Hinblick auf die Liga, erklärte Fischer, habe der Sieg gutgetan. Für die Verler hatte er viel Lob übrig: „Ihr habt uns das Leben sehr schwer gemacht“, sagte der Schweizer. „Ich glaube aber, dass der Sieg verdient ist. Der Platz war sehr schwer zu bespielen – für beide Mannschaften.“

Berlins Coach lobte seine Unioner dafür, dass sie „den Kampf toll angenommen und nicht viel zugelassen haben“. Sein Fazit richtete Fischer auch an die Adresse der Verler: „Wenn du Kiel und Augsburg aus dem Pokal schmeißt, musst du vieles richtig machen. Heute haben wir vieles richtig gemacht.“

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