Viele Gastmusiker beim Neujahrskonzert des Kirchenchors Kaunitz
„Stille Nacht“ mal ganz laut

Verl-Kaunitz (WB). „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist nicht gleich „Stille Nacht, heilige Nacht“. Von klassisch und traditionell über meditativ, fast schon orientalisch angehaucht bis fulminant reicht die Bandbreite, die Organist Engelbert Schön beim Neujahrskonzert des Kirchenchors Kaunitz auf beeindruckende Weise gespielt hat. Der Auftritt war nur ein Höhepunkt am Sonntagabend in der Kaunitzer Pfarrkirche St. Maria Immaculata.

Dienstag, 07.01.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 05:02 Uhr
Die Herz-Jesu Sternchen aus dem benachbarten Hövelriege waren am Sonntagabend in der Pfarrkirche Kaunitz wieder eine schöne Abwechslung zu den Auftritten der erwachsenen Stimmen von Kirchen- und Männerchor sowie des Ensembles D’a Chor. Foto: Dunja Delker

Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Kaunitz

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  • Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Kaunitz
Foto: Dunja Delker
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Mit dem abwechslungsreichen Arrangement hatte der Hamburger Musiker Andreas Willscher 2018 den dritten Preis eines Kompositionswettbewerbes belegt. Anlass war der 200. Geburtstag des Klassikers „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Besondere Blicke zogen sicherlich auch die Herz-Jesu Sternchen Hövelriege auf sich. Der Kinderchor unter der Leitung von Gabriele Pollak wurde von Konstanze Walden am Piano unterstützt. Mit ihren roten Kapuzenpullovern stimmten die 14 Nachwuchssänger „Sage wo ist Bethlehem“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ an. Besonders feierlich wurde es, als die Kleinen bei dem Kalenderlied von der professionellen Stimme von Wolfgang Schön unterstützt wurden.

Kaunitzer Pfarrkirche St. Maria Immaculata gut gefüllt

Dass die Weihnachtszeit noch längst nicht vorbei ist, machten der Kirchenchor St. Marien und der Männerchor Kaunitz schon bei ihrem Einzug deutlich, als sie a capella und im Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ sangen. Eine wunderschöne musikalische Untermalung, während das Publikum in der gut gefüllten Kirche den freien Blick auf die Krippe genießen konnte, die Ehrenamtliche mit großer Liebe zum Detail vor dem Altar aufgebaut hatten. Unter der bewährten Leitung von Willi Wrede stimmten die Chöre gemeinsam und auch einzeln Melodien wie „Und wieder kommt die Weihnachtszeit“, „Brennende Kerzen am Weihnachtsbaum“ oder Winterwunderland an.

Hohe Stimmen des Ensembles D’a Chor als Kontrast

Einen Kontrast setzten von der Orgelbühne aus die hohen Stimmen des Ensembles D’a Chor, das ausnahmsweise unter der Leitung und begleitet von Engelbert Schön sang. Michael Brockschmidt war aus terminlichen Gründen verhindert. Das schmälerte aber nicht die Präsenz der von Brockschmidt arrangierten Stücke wie „Herr, ich bringe Dir die Welt“ oder „Highland Cathedral“ – eine wunderschöne Einstimmung auf das Finale, bei dem alle drei großen Ensemble im Chor „Transeamus“ und „Tochter Zion“ sangen.

 

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