Etwa 2000 Verler kommen zum Abschluss des Internationalen Weihnachtszaubers Lasershow lockt die Leute

Verl (du/WB). Verl gibt den Startschuss für 2020: Die Lasershow hat den Jahreswechsel in der Ölbachstadt zu einem echten Gemeinschaftserlebnis werden lassen. 2000 Menschen, so schätzt Organisatorin Kerstin Moseler, haben sich am Silvesterabend um Mitternacht auf der Volksbankwiese getummelt.

Ein Genuss für Augen und Ohren: Etwa zehn Minuten dauert die Lasershow, mit der etwa 2000 Verler ins neue Jahr gestartet sind. Eine Wiederholung Silvester 2020 ist nicht ausgeschlossen – vorausgesetzt, es finden sich Sponsoren für die Sause auf der Volksbankwiese.
Ein Genuss für Augen und Ohren: Etwa zehn Minuten dauert die Lasershow, mit der etwa 2000 Verler ins neue Jahr gestartet sind. Eine Wiederholung Silvester 2020 ist nicht ausgeschlossen – vorausgesetzt, es finden sich Sponsoren für die Sause auf der Volksbankwiese. Foto: Tobias Schnitzer/Klanglichter

„Das war eine Megashow“, ist Kerstin Moseler ganz begeistert von der umweltfreundlichen Alternative zum Feuerwerk. Dabei macht sie keinen Hehl daraus, dass sich der Internationale Weihnachtszauber am Silvesterabend zunächst nur schleppend gefüllt habe. „Erst ab 21.30 Uhr wurde es richtig voll“, sagt sie und erklärt: „Viele Verler haben offenbar erst zuhause gemeinsam gegessen und sind dann zum Feiern gekommen.“

Denn das können die Verler: Als um kurz vor Mitternacht der Countdown startet, rufen alle laut mit und starten gemeinsam ins neue Jahr. Nach der etwa zehnminütigen Show spenden sie begeistert Applaus und feiern bis etwa 2.30 Uhr zur Discomusik von DJ Frank weiter.

Beeindruckt von den Menschenmassen

Von „echten Menschenmassen“ spricht auch Tobias Schnitzler von der Firma Klanglichter, die die Lasershow ausgerichtet hat. Der Experte aus Bergisch-Gladbach ist von der Resonanz auf die Silvesterparty beeindruckt: „Es war so voll, dass manche Leute keinen Platz mehr vor der Lasershow bekommen haben und am Rand stehen mussten. Das schränke die Sicht extrem ein und auch die Musik sei auch nicht so gut zu hören, bedauert er. Dennoch habe er durchweg positive Resonanz erfahren. Tobias Schnitzler hat mit seinem Team an diesem Abend auch eine Show in der Gegend von Köln ausgerichtet hat. Das sei möglich, weil der Einsatz vor Ort recht überschaubar ist. „Den Hauptanteil leisten wir schon an unserem Firmensitz in Bergisch-Gladbach.“

Kerstin Moseler kann sich gut vorstellen, auch Ende 2020 mit einer Lasershow mit den Verlern ins neue Jahr zu starten. „Das hängt aber von den Sponsoren ab“, erklärt sie. Knapp 7000 Euro habe das Spektakel, das maßgeblich von der Stadt Verl unterstützt wurde war, gekostet.

Auch wenn die Verlängerung des Weihnachtszaubers zeitweise ziemlich „mau“ war – besonders wenige Besucher waren am 30. Dezember da – möchte sie auch nächstes Jahr am Adventsmarkt „zwischen den Jahren“ festhalten. „Wir starten wie immer zum vierten Advent , schließen über Weihnachten und machen am zweiten Feiertag – einem Samstag – sowie am Sonntag aber wieder auf“, erläutert die Veranstalterin ihre Überlegungen. Dann allerdings voraussichtlich nur mit einer Bratwürstchenbude statt internationalen Spezialitäten. Moseler: „Die Verler sind zufrieden, wenn sie Pommes, Würstchen und Getränke haben.“

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