Löschzug Kaunitz zieht in neues Gerätehaus – Stolz und Wehmut bei Marcel Busche Glockengeläut zum Umzug

Verl-Kaunitz (WB/abb). Ohne Tatü-Tata, aber mit Glockengeläut ist der Löschzug Kaunitz in sein neues Feuerwehrgerätehaus gezogen. Bei Löschzugführer Marcel Busche waren verschiedene Gefühle sicht- und spürbar.

Ein historischer Moment in Kaunitz. Die Einsatzwagen parken zum ersten Mal im neuem Gerätehaus.
Ein historischer Moment in Kaunitz. Die Einsatzwagen parken zum ersten Mal im neuem Gerätehaus. Foto: Andreas Berenbrinker

Die Gefühlswelt von Löschzugführer Marcel Busche schwankte zwischen Stolz und Wehmut. Foto: Andreas Berenbrinker

Die Glocken der Marienkirche läuten jeden Tag um 18 Uhr, am Freitagabend wirkte es aber wie bestellt. Während sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges mit ihren Fahrzeugen auf den kurzen Weg vom alten zum neuem Gerätehaus machten und dabei einen kleinen Umweg durch den Kreisverkehr wählten, sorgten die Glocken der Kirche für ein feierliches Ambiente. Die Martinshörner der Fahrzeuge blieben stumm, einzig die Blaulichter leuchteten in der Dunkelheit.

Ohne große Zeremonie parkten die Feuerwehrwagen im neuem Gerätehaus und dennoch hatte die Szenerie etwas Erhabenes und Historisches, fast ehrfürchtig schauten die Kaunitzer Wehrleute und einige Schaulustige dem Treiben zu. Marcel Busche waren Stolz und Freude, aber auch Wehmut anzumerken. „Das hat jetzt etwas Endgültiges“, sagte der Löschzugführer. Die Symbolik des Abends wurde in einer Szene deutlich: Während die Kameradinnen und Kameraden zum gemütlichen Teil im neuem Gerätehaus übergingen, schlossen sich die Rolltore des alten Gebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. 40 Jahre nach dem Bau wird das Haus im kommenden Jahr abgerissen.

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