»Wir setzen alle Hebel in Bewegung«
DFB-Pokal: Verl will den Heimvorteil

Verl (WB/tip). Spätestens Ende dieser Woche soll feststehen, ob der Fußball-Regionalligist SC Verl sein Achtelfinale im DFB-Pokal am 4. oder 5. Februar gegen den Bundesligisten 1. FC Union Berlin in der SCV-Arena an der Verler Poststraße austragen kann. Das sagte der Vereinsvorsitzende Raimund Bertels auf Anfrage dieser Zeitung.

Dienstag, 05.11.2019, 03:13 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 05:01 Uhr
Der SC Verl will in im heimischen Stadion gegen Union Berlin antreten. Foto: Thomas F. Starke (Archiv)

»Die Tendenz ist, dass wir wieder zu Hause spielen können«, sagte Bertels, ohne eine endgültige Entscheidung vorwegzunehmen: »Wir setzen jedenfalls alle Hebel in Bewegung, dass es so kommt.« Schließlich will der Viertligist am liebsten mit maximalem Heimvorteil den Erstligisten aus Berlin herausfordern.

Da die Qualität der TV-Bilder des Kiel-Spieles einwandfrei gewesen sei, seien in dieser Hinsicht keine Einwände zu erwarten. Auch die technischen Voraussetzungen für den Videobeweis, der im DFB-Pokal in dieser Saison vom Achtelfinale an eingesetzt wird, könnten an der Poststraße problemlos geschaffen werden, betonte Bertels. Alternativen zur 5153 Zuschauer fassenden SCV-Arena sind die Stadien in Paderborn, Bielefeld und Gütersloh.

Regionalliga-Spitzenreiter SC Verl war in der Vorwoche mit einem 9:8-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten Holstein Kiel in die dritte Hauptrunde des DFB-Pokals eingezogen. Dort geht es für das Sensationsteam aus Ostwestfalen nicht nur um den Einzug in die Runde der letzten Acht, sondern auch um eine damit verbundene Prämie in Höhe von 1,404 Millionen Euro.

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