Handball-Frauen des TV Verl setzen sich gegen Schlusslicht TV Arnsberg durch
Erleichterung nach erstem Sieg

Verl (WB). Riesengroße Erleichterung bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Verl am Samstag, als mit dem 19:16 gegen den TV Arnsberg endlich der erste Saisonsieg geschafft war. »Wie ist doch ganz egal, heute zählen nur die Punkte«, brachte Chiara Zanghi die Stimmung beim Tabellenvorletzten, der mit nun 4:6 Zählern den Anschluss an das Mittelfeld geschafft hat, auf den Punkt.

Montag, 04.11.2019, 12:28 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 12:32 Uhr
Tordrang: Nina Strohmeier, hier bei einem Gegenstoß, markierte fünf Treffer für den TV Verl. Foto: Markus Nieländer

Handball-Oberliga: TV Verl - TV Arnsberg (19:16)

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Foto: Markus Nieländer
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Vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit war nicht der Rede wert. Die Gastgeberinnen brauchten 29 Angriffe für ihre 8:7-Führung und übertrafen sich dabei mit Ballverlusten durch schlecht vorbereitete Abschlüsse und technische Fehler aller Art. Ihr Glück: Der Tabellenletzte aus Arnsberg (0:12 Punkte) machte es auch nicht besser.

»Die Angriffsleistung war überschaubar«, kommentierte Hendryk Jänicke nach dem Schlusspfiff diplomatisch das Niveau dieses Abstiegskampfes. »Aber dafür haben wir auch nur 16 Gegentore bekommen«, beeilte sich der Verler Coach das Gute herauszustellen. Tatsächlich richteten sich die Gastgeberinnen nach den Rückständen (11:12 und 13:14) in der 2. Halbzeit an ihrer engagierten Abwehrleistung vor der guten Torfrau Michaela Hildebrandova auf.

Mit viel Einsatz, mehr Tempo und großer Einsatzfreude erkämpften sich die Verlerinnen mit dem 15:14 durch Nina Strohmeier die Führung zurück. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann trotz der 17:14-Führung durch Zanghi aber erst Marie-Sophie Weitzel (59.). »Um uns ohne zu zittern durchzusetzen, haben wir zu viel verworfen«, räumte Jänicke ein. Ein generelles Angriffsproblem sah er aber nicht. »Wir haben ja schon gezeigt, dass wir es besser können.« Die Flaute an diesem Tag machte der Coach deshalb an der Tagesform und an dem Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, fest.

TV Verl: Hildebrandova, Esken – Zanghi (4/2), Strohmeier (5), Blumenfeld (3), Löbig (1), Laker (1), Berg, Pohlmann (1), Neumann, Weitzel (2), Osmers (1), Wernecke (1).

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