Verler Leben: Stadt, Yaks, Polizei und Geschäftsleute sind zufrieden
Wieder eine runde Sache

Verl (WB). Auch wenn im neuen Hotel »Wunnerswat« zu Verler Leben noch nicht offiziell Tag der offenen Tür war,  so spielte das Haus an den drei Tagen doch eine gewisse Rolle.

Dienstag, 03.09.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 08:01 Uhr
So schnell geht das: Drei Tage Verler Leben sind schon wieder vorbei. Besucher und Veranstalter sind zufrieden, es war etwas zu heiß und am Samstag kam das Unwetter überraschend, richtete aber keinen Schade an, weil rechtzeitig reagiert wurde. Foto: Matthias Kleemann

Da war zum einen die Möglichkeit, dass die Eröffnungsgäste des Volksfestes beim Rundgang einmal einen Blick ins Hotel werfen konnten, was auch viele genutzt haben. Bürgermeister Micheal Esken vermutet, dass nur deswegen so viele wie nie beim Rundgang geblieben sind.

Und sicher war Verler Leben für das Hotel auch die erste große Möglichkeit, Außenwerbung zu betreiben, denn der Veranstalter brachte Mitglieder der beiden Bands dort unter. Die Sängerin aus München und der Schlagzeuger aus Wien seien schon sehr begeistert gewesen, berichtet Boris Stanz, Vorsitzender der Yaks.

Einnahmen fehlen

Mit 70 Ehrenamtlichen haben die Yaks an den drei Tagen ein umfangreiches Programm abgewickelt. Das Wetter hat ihnen am Samstag einen Strich durch die Rechnung gemacht, im wahren Sinn des Wortes. Durch das frühere Ende am Samstag fehlen Einnahmen in der Kasse, die schmerzen.

Doch davon abgesehen sei alles gut gelaufen. Schon am Freitagabend eine Top-Band spielen zu lassen, um diesen Tag aufzuwerten, sei eine richtige Entscheidung gewesen, so Stanz. Mit »herr H« am Sonntag habe man ein so tolles Kinderprogramm wie noch nie bieten können.

Auch die Geschäftsleute sind zufrieden. Rekordumsätze kann man zu Verler Leben wohl nicht erwarten, doch es gehe darum, den Schulterschluss mit der Stadt zu demonstrieren, sagt Sebastian Dahlkötter, zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Eine endgültige Bilanz werde man wohl beim nächsten runden Tisch präsentieren können.

Zurück zu alten Anfangszeiten

Zufrieden zeigt sich auch Bürgermeister Michael Esken für die Stadt. Ihm gefielen die fetzige Eröffnung am Freitag, der ökumenische Gottesdienst am Sonntag (etwa 100 Besucher) und der neue Standort des Kinderflohmarktes. »Dort soll er bleiben, auch wenn im kommenden Jahr wieder das Künstlerdorf geplant ist. Dafür müssen wir dann eine andere Möglichkeit suchen.«

Durch die Hitze sei in den ersten Stunden samstags und sonntags weniger los gewesen. Auf Wunsch der Schausteller werde man zu den alten Anfangszeiten zurückkehren; samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 12 Uhr.

Lasershow zum Jubiläum

Im kommenden Jahr soll nach Vorstellung des Bürgermeisters am Freitagabend eine Lasershow aus Anlass des Stadjubiläums (10 Jahre Verl als Stadt) stattfinden und am Sonntag traditionell das Feuerwerk. Danach möchte Esken eine Diskussion anstoßen, was den Leuten besser gefällt. Er will damit auf die Kritik eingehen, die vor dem Hintergrund der Diskussionen um Feinstaub und CO 2 -Belastung immer häufiger an Feuerwerken geübt wird.

Bliebe noch Verler Leben aus Sicht der Polizei. »Stand jetzt gab es nur ein paar Rangeleien an der Schützenhalle, nicht mal einen Diebstahl oder sonst etwas«, sagte am Montag Bezirksbeamter Thorsten Heinrich.

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