»Just Pink« sorgt für vollen Platz bei Verler Leben
Sehr bunt, laut und fröhlich

Verl (WB). Hat man Freunde oder Bekannte lange Zeit nicht gesehen und vermisst vielleicht sogar seine Verwandten, dann geht’s auf Verler Leben. Hier trifft man alle wieder! Die Verler lieben ihre Kirmes, die auch in diesem Jahr wieder sehr bunt, laut und ausgesprochen fröhlich war.

Montag, 02.09.2019, 03:00 Uhr
»Just Pink« (Foto) und die U2-Coverband »Achtung Baby« sorgten für einen vollen Platz am Rande der Kirmes. Foto: Andreas Berenbrinker

Das Erfolgsrezept von Verler Leben ist, dass man das Konzept nie grundlegend geändert hat und man die Kirmes nur an Nuancen verbessert hat. Seit jeher ist Verler Leben eine kleinere, gemütliche Innenstadtkirmes mit ganz besonderem Flair. Heimische Gastronomen bieten Getränke und Speisen an, Vereine beteiligen sich aktiv, die örtliche Politik ist vertreten.

Eine im Nachhinein gesehen herausragende Idee hat das

Volksfest »Verler Leben«

1/25
  • Volksfest »Verler Leben«
Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker
  • Foto: Andreas Berenbrinker

Volksfest aber seit einigen Jahren noch attraktiver gemacht. Dass die Baseballer der Verl/Gütersloh Yaks sich seit Jahren mit Hilfe der Stadt und Sponsoren um ihr Umsonst-und-draußen-Festival »Baseball rocks« bemühen, ist aller Ehren wert. In diesem Jahr sorgten insbesondere die Hauptacts »Just Pink« und die U2-Coverband »Achtung Baby« für einen vollen Platz am Rande der Kirmes. Aber auch die After-Show-Partys mit der Bornholter Partyband »Daily Business« sorgte für Begeisterung. Die Organisatoren bewiesen einmal mehr ihr Talent, alle Generationen anzusprechen. Ging es spätabends eher rockig zu, hatten am Sonntagnachmittag die Kinder Spaß mit dem Liedermacher Herr H. Präsentationen des Turnvereins sowie eine kurzweilige Plauderstunde mit dem SC Verl sorgten für Abwechslung.

Adrenalinjunkies haben ihren Spaß

Auch wenn die Resonanz an den Nachmittagen auf dem Festivalgelände nicht so hoch war und bei der Silent-Party zur Eröffnung am Freitag nur elf Unentwegte mit Kopfhörern auf den Ohren tanzten, ist das Festival der Yaks nicht mehr wegzudenken von Verler Leben. Musik gab es auch in der Schützenhalle, das Déjà-Vu hatte die Ballermann-Ikone Mickie Krause nach Verl gelockt. Die Bude bebte und würden die Planungen zum Neubau der Halle nicht so stocken, hätte man am Samstagabend eine Abrissparty feiern können. Mickies Song »Reiß die Hütte ab« nahmen die vielen Malle-Fans dann aber doch nicht wörtlich.

Bunt wie immer ging es auf dem Kühlmannplatz zu. Adrenalinjunkies hatten im Musikexpress, dem Autoscooter und besonders in den Fahrgeschäften The Beast und Big Monster ihren Spaß. Verler Leben ist mit drei Tagen sehr kurz – da ist es schon eine besondere Leistung, diese Attraktionen nach Verl zu locken. Eine davon nutzte auch der bekannte Verler Unternehmer Hans Beckhoff, der überaus gut gelaunt und unter Anfeuerung zahlreicher Jugendlicher einen elektrischen Boxsack malträtierte.

Trauben voller feierwütiger Verler und Gäste bildeten sich wie immer an den Hotspots der Kirmes. In der Gilde-Lounge, vorm Deutschen Haus, im Bereich Kampwirth/Verl Inn und am Baakschen Bierwagen war die Gefahr des Versackens groß.

Die Kirmes besticht aber auch durch ruhige Ecken. Das Heimathaus bot eine Oase der Ruhe, der Kinderflohmarkt auf dem Denkmalplatz war zentral gelegen und dennoch hatten Familien Zeit und Muße zum Stöbern und schließlich sorgte die evangelische Kirche mit ihrem mobilen Gotteshaus für einen besonderen Ort der Einkehr und Stille. Paare konnten sich segnen lassen und mit den Geistlichen ins Gespräch kommen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6892406?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516081%2F
Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg
Ein Schaufelradbagger soll bis 2038 weiter machen können.
Nachrichten-Ticker