Von-Laer-Stiftung weiht in Verl Kindertagesstätte »Marco Polo« ein
Haus für kleine Entdecker

Verl(WB). Die von-Laer-Stiftung hat zum neuen Kindergartenjahr gleich drei neue Kindertagesstätten eröffnet. Eine davon ist die Kita »Marco Polo« am Anne-Frank-Weg 2 in Verl-West. Ausgerichtet ist die Kindertagesstätte auf berufstätige Eltern, die flexible Öffnungszeiten brauchen. Eventuell werden Plätze für Betriebe eingerichtet.

Samstag, 03.08.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 03.08.2019, 10:24 Uhr
Die Kindertagesstätte Marco Polo haben am Freitag (von links) der Geschäftsführer der von-Laer-Stiftung, Joachim Liebe-Freund, Erster Beigeordneter der Stadt Verl, Heribert Schönauer, Erik Zurdel (Stiftung) und Kita-Leiterin Kathrin Frick den Eltern gezeigt. Foto: Monika Schönfeld
Ein Teil des 14-köpfigen Teams der Kita Marco Polo: (von links) Aleksandra Niedzwieck, Simone Pollmüller, Vanessa Vielstedde, Romina Floringer, Pascal Linnemann, Leiterin Kathrin Frick, Silvia Hensdiek, Karolin Hörsting, Kirsten Alonso San Lazaro und Alina Sternberg.

Ein Teil des 14-köpfigen Teams der Kita Marco Polo: (von links) Aleksandra Niedzwieck, Simone Pollmüller, Vanessa Vielstedde, Romina Floringer, Pascal Linnemann, Leiterin Kathrin Frick, Silvia Hensdiek, Karolin Hörsting, Kirsten Alonso San Lazaro und Alina Sternberg. Foto: Monika Schönfeld

Joachim Liebe-Freund, Geschäftsführer der von-Laer-Stiftung mit Sitz in Bielefeld, berichtet, dass die anderen beiden Kindertagesstätten an die Unternehmen Gundlach in Oerlinghausen und an die Möller-Group Bielefeld angegliedert sind.

»Marco Polo«, wie die anderen Kitas nach Entdeckern benannt, schließt eine Lücke in der Versorgung, wie Jugenddezernent und Erster Beigeordneter der Stadt, Heribert Schönauer, am Freitag betonte. Wie groß der Bedarf ist, zeigt, dass 74 der 75 Plätze bereits belegt sind. Am Montag werden die ersten Kinder sich an ihr neues Entdeckerhaus gewöhnen. »65 der Kinder sind drei Jahre alt oder jünger, sagt Kathrin Frick (38), die Leiterin der Kindertagesstätte, die mit zwölf pädagogischen Mitarbeitern, zwei Küchenkräften und ab September mit einem Hausmeister arbeiten wird. Sie arbeitet seit etlichen Jahren als Erzieherin, hat heilpädagogische und integrative Erfahrungen und bereits mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet.

Am Freitagnachmittag haben sich die Eltern umgesehen. Allerdings haben 25 Eltern mitgemacht beim Aufbau von Möbeln und kennen sich deshalb schon ein bisschen aus.

Baubeginn war im Januar. Gebaut und investiert hat das Bauunternehmen Michael Hauphoff auf dem städtischen Gelände, das in Erbpacht zur Verfügung gestellt wurde. »In 20 Jahren fallen Grundstück und Gebäude an die Stadt Verl«, sagt Heribert Schönauer. Der Babyboom in der jungen Stadt habe es notwendig gemacht, noch einmal umzuplanen und statt der Drei- eine Viergruppenanlage zu entwerfen. Auf 1055 Quadratmetern in Nachbarschaft zum Bonhoeffer-haus sind die Gruppen- mit Nebenräumen sehr großzügig angeordnet. Farbe kommt mit den Kindern. Die haben auf den Fluren sogar Platz, um Bobbycar-Rennen zu fahren.

»Wir hatten drei starke Jahrgänge mit 280 Kindern. Sonst hatten wir 250 bis 260. Deshalb werden wir auch den 15. Kindergarten der Stadt am Sportplatz Sürenheide mit fünf Gruppen statt wie ursprünglich geplant mit vier bauen«, sagt Schönauer.

Das Außengelände bekommt eine Grundausstattung mit Sandkasten, Schaukel und Sonnenschutz. Die weitere Gestaltung wird in einem Planungsworkshop im Herbst mit den Eltern unter der Anleitung der Ideenwerkstatt »Lebenstraum« erarbeitet und verwirklicht.

Die offizielle Eröffnungsfeier ist am Freitag, 11. Oktober, ab 15 Uhr. Dann haben sich die Kinder schon eingelebt und die Räume bunt gestaltet. Dann können sich die Nachbarn und auch Eltern, die ihr Kind in den kommenden Jahren im Kindergarten anmelden wollen, ein Bild davon machen.

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