Gymnasium Verl verabschiedet 106 Abiturienten
Beeindruckende Erfolgsgeschichten

Verl (WB). Die Abi-Show: Filmreif. Die Gesamthandlung: Oscarverdächtig. 106 Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Verl wurden am Freitagabend feierlich entlassen. 35 von ihnen haben die 1 vor dem Komma. Einer schaffte sogar den sagenhaften Notendurchschnitt von 1,0.

Dienstag, 09.07.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 08:00 Uhr
106 Abiturientinnen und Abiturienten wurden am Freitag feierlich entlassen. Foto: Alexandra Wittke

»Ein besonderer Jahrgang, den wir positiv in Erinnerung behalten werden«, lobte Matthias Hermeler vor allem den Zusammenhalt seines Abiturjahrgangs. Zwölf Jahre lang hätten die Schüler in ihrem ganz persönlichen Film als Hauptdarsteller mitgewirkt und am Ende dafür »den verdienten Oscar«, die Zeugnisse, erhalten.

Beeindruckende Erfolgsgeschichten gab es reichlich am Freitag zu hören. Emma Tichonowa etwa war von der Realschule in die Oberstufe gewechselt und bestand ihr Abitur mit dem respektablen Notendurchschnitt von 1,2. Zu den besten Abiturienten des diesjährigen Jahrgangs gehören außerdem Tim Gliadov (1,0), Franziska Fortkord, Mick Schröder und Anika Zahn (jeweils 1,1), Emma Tichonowa (1,2), Nicole Hohmann (1,3) sowie Hanna Vogt, Viktoria Farkas, Maja Ilic und Hanna Jünemann (jeweils 1,4).

Weitere Auszeichnungen für besondere Leistungen gab es für Peter Kröning in den Fächern Mathematik und Physik und für Anika Zahn als beste Chemikerin des Jahrgangs. Mick Schröder (Biologie), Marie Großeschallau (Deutsch), Anna Abghay (Englisch), Nicole Hohmann (Französisch), Emma Tichonowa (Latein), Finn Bischoff (Erdkunde), Franziska Fortkord (Geschichte), Tim Gliadkov (Sozialwissenschaften) und Maja Ilic (Philosophie) wurden ebenfalls ausgezeichnet.

Jogginghosen vermisst

Für tränende Augen, im positiven Sinne, sorgten die beiden Beratungslehrer Maike Hochartz und Wolfgang Sprink, die beim Blick auf die festlich gekleideten Schüler vor allem »die begehrten Jogginghosen« vermissten. Oscars hätten beide mindestens für die »unterhaltsamste Stufe« gegeben.

Auch der virtuelle Kinobesuch mit Christoph Wisniewski und die darin gezogenen Vergleiche zu Filmklassikern wie etwa »E.T.«, »Robin Hood« oder »Zurück in die Zukunft« brachte das voll besetzte Pädagogische Zentrum zum Beben.

Für emotionale Momente sorgten hingegen einige der jetzt ehemaligen Mitglieder der Big Band. Sie bedankten sich mit einem Präsent bei Bandleader Ares Rolf für die gemeinsame musikalische Zeit. Frei nach dem Motto »See you again« sorgte die Big Band am Ende der Feier für den passenden musikalischen Rahmen.

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