Entwurf wird kommende Woche in der Ratssitzung vorgestellt
DRK-Heim: Planung nimmt Form an

Verl (WB). Wie das neue DRK-Heim an der Österwieher Straße aussehen könnte, das ist jetzt auf den Entwürfen des Architekten zu sehen, die an die online verfügbaren Unterlagen für die Sitzung des Rates am Dienstag kommender Woche angefügt sind.

Freitag, 05.07.2019, 11:45 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 12:01 Uhr
Blick von der Österwieher Straße auf das geplante DRK-Heim mit angebauter Fahrzeughalle. Der Architekt wird den Entwurf in der Sitzung des Stadtrates am kommenden Dienstag, 18 Uhr, in der Mensa der Gesamtschule vorstellen.

Die Ratssitzung findet am kommenden Dienstag, 18 Uhr, in der Mensa der Gesamtschule statt. Dort sollen die Pläne vorgestellt werden. Sie kommen vom Gütersloher Büro Beckmann Architekten.

Geplant ist, dass der Ortsverein des Roten Kreuzes seinen Standort an der Ecke Österwieher Straße/Bahnhofstraße aufgibt, um Platz zu machen für eine Einrichtung, in der junge Menschen mit Behinderung betreut werden. Das DRK-Heim soll direkt auf der anderen Seite der Österwieher Straße neu gebaut werden.

Um diese Pläne hatte es Anfang des Jahres große Aufregung gegeben, weil das betroffene Grundstück, das der Stadt gehört, einen kleinen Baumbestand hat. Letztlich fiel die Entscheidung jedoch zugunsten dieser Lösung aus, mit der Maßgabe, so zu planen, dass möglichst wenig Bäume gefällt werden müssen.

Das scheint in der jetzigen Planung umgesetzt worden zu sein. So ist auf den Zeichnungen zu sehen, das die Bäume entlang der Straße sowie auf dem spitz zulaufenden Nordteil des Grundstücks wohl stehen bleiben können.

Zweigeschossiger Bau

Der Architekt schlägt einen zweigeschossigen Bau mit einer Küche und einem Versammlungsraum im Erdgeschoss vor, wobei der Versammlungsraum eine mobile Trennwand bekommen soll. Im ersten Stock gibt es Umkleide-, Technik- und Sanitärräume. Im Anbau ist in einer großen Garage Platz für zwei Einsatzfahrzeuge, außerdem können 13 Pkw auf dem Gelände parken.

Die perspektivischen Darstellungen des Architekten zeigen ein Gebäude mit flach geneigtem Satteldach und große Fenstern. Die Seniorentagesstätte soll laut einer Entscheidung des Rates nicht in diesem Gebäude untergebracht werden. Sie soll, zumindest vorläufig, in das Gebäude der alten Post umziehen.

DRK muss zustimmen

Die Rochade wird notwendig, weil die Kommunale Haus- und Wohnen GmbH das Heim für Betreutes Wohnen auf dem jetzigen Grundstück des DRK-Ortsvereins errichten möchte, denn die Mehrfamilienhäuser nebenan gehören auch der KHW.

Das Heim soll dann an den Wertkreis Gütersloh als Betreiber vermietet werden und im Erdgeschoss und der ersten Etage zehn Pflegeplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene bereitstellen. Möglich sind noch weitere vierzehn Appartement-Wohnungen. »Die behinderten Menschen sollen im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft leben. Da gehören sie auch hin«, sagte Bürgermeister Michael Esken seinerzeit zur Begründung.

Die Stadt ist bei allem auf die Zustimmung des DRK-Ortsvereins angewiesen, denn dieser hat ein noch mehrere Jahrzehnte gültiges Erbbaurecht auf seinem Grundstück.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6749222?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516081%2F
Als Arminia Rapolder wegschoss
Erst zusammen aufgestiegen, dann sorgten Mathias Hain und Co. für das vorzeitige Trainer-Aus von Uwe Rapolder (hinten) in Köln. Foto: Starke
Nachrichten-Ticker