Maxis der Kita Arche Noah stellen sich ihren Paten vor
Lachen, streiten und verzeihen

Verl-Kaunitz (WB). Noch gut zehn Wochen bis zu den Sommerferien: Für die 15 »Maxis« der Kita Arche Noah beginnt danach der Ernst des Lebens. Am Mittwoch stellten sie sich ihren zukünftigen Paten der Grundschule Kaunitz vor.

Donnerstag, 09.05.2019, 11:00 Uhr
Ausgegrenzt möchte niemand werden. Gut, dass der Rabe am Ende hilft, dass sich alle Tierkinder wieder vertragen. Die Kinder der Kita Arche Noah haben gemeinsam mit ihren Erzieherinnen ein tolles Theaterstück eingeübt. Foto: Alexandra Wittke

»Vom Lachen, Streiten und Verzeihen« erzählt das Theaterstück, das Daniela Kleinegesse und Birgit Großegesse gemeinsam mit den angehenden Erstklässlern in den vergangenen sieben Wochen eingeübt haben. »Das Theaterstück ist Teil eines Projekts zur Stärkung der Sozialkompetenz«, erklärt Kleinegesse zum Hintergrund der Aufführung. Und noch etwas ist das Ziel: Die Schulanfänger stellen sich mit dem Theaterstück auch ihren neuen Paten vor, die sie zukünftig im Schulalltag begleiten werden. »Seit gut zehn Jahren gibt es die Kooperation zwischen uns und der Grundschule schon«, erklärt Einrichtungsleiterin Maria Laustroer. Und: Man habe mit dem vorherigen Kennenlernen der Paten, die alle aktuell noch die Klasse 3 besuchen, sehr gute Erfahrungen gemacht. »Nicht alles ist dann fremd am Anfang.«

Viel Mühe haben sich die Maxis, wie die angehenden Schüler in der Einrichtung genannt werden, auf jeden Fall gegeben. Nicht nur die Kostüme der gespielten Tiere sind liebevoll gestaltet, auch die zum Teil langen Texte werden fehlerfrei und fast immer ohne Souffleuse aus dem Gedächtnis heraus aufgesagt. Das Bärenkind, gespielt von Emma, möchte die anderen Tiere des Waldes nicht mit seinem Ball spielen lassen. Die nehmen es ihm aber übel und lassen es anschließend nicht mehr mitspielen. Mithilfe des Raben, gespielt von Ferdinand, gelingt es den Tierkindern aber zum Schluss, sich wieder zu vertragen. Zukünftig werden sie aufeinander Acht geben und gemeinsam spielen.

Zu den weiteren Aktionen des Projekts gehören auch Elternabende, sowie ein Besuch der Theaterwerkstatt Osnabrück, die den Kindern mit der sogenannten »Nein-Tonne« vermitteln werden, dass man auch mal Nein sagen darf. Das Projekt wird zudem in der Grundschule aufgegriffen und weitergeführt werden.

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