Anna Uskokovic siegt in der Bibliothek – Zehnjährige verschlingt fünf Bücher in der Woche
Verler Lesekönigin ist eine echte Leseratte

Verl (kl). Die neue Verler Lesekönigin heißt Anna Uskokovic. Mit welchem Abstand sie sich beim Finale in der Bibliothek am Mittwochnachmittag von ihren vier Mitbewerberinnen abgesetzt hat, wird das Geheimnis der Jury bleiben. Es sei jedoch »superknapp« gewesen, sagte Bürgermeister Michael Esken, der dem Wertungsgremium angehörte.

Freitag, 05.04.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 07:50 Uhr
Anna Uskokovic (vorne), Sophia Bruns, Elisa Pankoke, Angelina Udovicic und Virginia Rempel (von links) freuen sich über ihre Platzierung beim Verler Lesewettbewerb. Foto: Matthias Kleemann

Die zehnjährige Anna geht in die Klasse 4b der Bühlbuschschule. Sie ist eine echte Leseratte. »Ich lese fünf Bücher in der Woche«, sagte sie nach der Siegerehrung. Bevor sie jetzt den Stadtsieg davon getragen hat, war sie bereits dreimal Schulsiegerin.

»Ihr seid alle schon Gewinner, wir sind hier ja nicht bei Deutschland sucht den Superstar«, sagte Esken, bevor er das Geheimnis lüftete. Über ein Buchpräsent als Preis freuen sich deswegen auch die anderen vier Schulsiegerinnen: Elisa Pankoke (Klasse 4c, Grundschule Bornholte-Bahnhof), Virginia Rempel (Klasse 4a, Grundschule Kaunitz), Sophia Bruns (Klasse 4b, Marienschule) und Angelina Udovicic (Klasse 4a, St.-Georg-Schule).

Jede Schülerin durfte einen selbst ausgesuchten Text vortragen. Anna hatte sich eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch »Tom Saywer« von Mark Twain ausgesucht. Der Pflichttext, den alle vorlesen mussten, war von Paul Maar und hatte den Titel »Der Buchstaben-Tauscher«.

»Sauschwer«, fand ihn Esken. Umso bewundernswerter sei es, dass alle fünf Schülerinnen ihn nahezu fehlerfrei vorgelesen haben. »Ihr wart echt gut.« Das fanden auch die übrigen Jurymitglieder: Marion Bökenhans (Buchhandlung Pegasus), die Lehrerinnen Annette Kleinhans und Silke Roefky und Heike Schniedermeier vom Leitungsteam der Bibliothek.

Anna Uskokovic erhielt einen neuen Wanderpokal, auf dem alten war kein Platz mehr. Den werde sie jetzt eine Woche zu Hause behalten, bevor sie ihn in die Schule mitbringen wolle, erklärte die Lesekönigin.

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