AC/DC-Coverband begeistert 300 Gäste in Heinis Rockscheune
Hells Bells am Huckeweg

Verl-Kaunitz (WB). Hells Bells am Huckeweg! Die AC/DC-Coverband »She’s Got Balls« hat für ein außergewöhnliches Rockkonzert in Heinis Rockscheune in Kaunitz gesorgt. Fast 300 Fans handgemachter und ehrlicher Musik feierten die fünf Damen der Band.

Montag, 04.02.2019, 07:45 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 07:50 Uhr
Die Powerfrauen von »She’s Got Balls« sorgten für rockige Begeisterung in Kaunitz. Ein Abend in bester AC/DC-Manier Foto: Andreas Berenbrinker

Es gibt Dinge, mit denen man nicht rechnet. Ein Rockkonzert mitten im Nirgendwo zwischen Kaunitz, Liemke und der Kattenheide? Eine AC/DC-Coverband nur mit weiblicher Besetzung? Aber ja, die Band »She’s Got Balls« trat mit solcher musikalischer Urgewalt auf, dass sich die Balken in Heinis Rockscheune bogen.

Die fünf Powerfrauen rund um Frontfrau Iris Boanta sorgten für wahre Ekstase. Die Rockladys zeigten eindrucksvoll, was sie drauf haben, wirkten dabei gleichermaßen cool wie herzlich und charmant. Röhrender Rockgesang, eindringliche Basslinien, spektakuläre Gitarrenriffs und virtuose Schlagzeugsoli, hier passte wirklich alles.

Die Band mit Mitgliedern aus allen Teilen Deutschlands wird mit »Europas beste AC/DC-Tribute Band« beworben und wenn man beim Konzert ist, glaubt man das sofort. Hier sind Vollblutmusikerinnen am Werk. Die Lautsprecher am Anschlag, ein Bier in der Hand, tanzen, mitsingen und Spaß haben.

Frauen mit Eiern

»She’s Got Balls« ist frei übersetzbar in »Frauen mit Eiern« und genau das haben die Bandmitglieder. Die Setlist hielt alles parat, was dem Fan an der legendären australischen Rockband, die 1973 von den Brüdern Angus und Malcolm Young gegründet wurde, begeistert.

Mit »Rock ’n’ Roll Damnation« enterten die fünf Ladys die Bühne, und sofort war klar, heute geht’s rund in Kaunitz. Natürlich hatten »She’s Got Balls« auch die Klassiker im Gepäck. »Highway To Hell«, »Thunderstruck« oder »Hells Bells« – Songs, die bei Hard-Rock-Freunden das Herz höher schlagen lassen. Aber auch bei vielleicht eher unbekannten Stücken zeigte sich, dass handgemachte Musik einfach gut ankommt. Frontfrau Iris Boanta zeigte sich angetan vom Publikum und verlangte, dass der Verler Stadtteil in »Rock City Kaunitz« unbenannt werden solle, um mit ihren Mädels im Anschluss »Sin City« zu performen. »Let There Be Rock«, ein Hit von AC/DC, der zum Abend passte wie die Faust aufs Auge.

Nach Kaunitz geholt wurde »She’s Got Balls« von Dieter Thiesbrummel und Partnern. »Wollen wir doch mal zeigen, dass es in Ostwestfalen auch richtige Musik gibt«, lachte der Kaunitzer zu Beginn des Konzertes. Zum Vorglühen hatte Thiesbrummel sich in seiner eigenen Familie bedient. Sein Sohn Hendrik, ein in Verl bekannter Schlagzeuger, hatte sich mit einigen Freunden zusammengetan und sorgte für die passende Einstimmung zum Konzert von »She’s Got Balls.«

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