Fahrer unter Betäubungsmitteleinfluss Polizei stoppt Auto drei Mal – fünf Anzeigen

Rheda-Wiedenbrück/Verl (WB). Ungewöhnlicher Fall in Rheda-Wiedenbrück: Dort haben Polizisten am Karfreitag gleich drei Mal das selbe Auto angehalten. Am Ende gab es fünf Anzeigen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Zunächst bemerkten die Polizisten besagten Seat Cordoba in den frühen Morgenstunden. Ein 26-Jähriger saß am Steuer. Der Pole stand an der Oelder Straße in einer Parkbucht; eine Überprüfung ergab, dass er eine geringe Menge Betäubungsmittel mit sich führte. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

»Die Beamten untersagten ausdrücklich die Fahrt unter dem Einfluss von diesen Mitteln«,so die Polizei. Der angetroffene Benutzer habe einen geeigneten Fahrer zu besorgen, zumal er selber keinen Führerschein besitzt.

Dieser neue Fahrer stellte sich kurze Zeit später auf der Wache vor und erhielt den sichergestellten Autoschlüssel, da er einen verkehrstüchtigen Eindruck machte.

Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte später, wie der Seat sich auf der Hauptstraße mit Ausfallerscheinungen bewegte. Hier konnte sodann festgestellt werden, dass der neue Fahrer, ein 27-jähiger Pole, ebenfalls unter dem Einfluss von mehreren Betäubungsmitteln stand. Es folgten Anzeigen zwei und drei gegen den Fahrer und Halter. Der Führerschein des neuen Fahrers wurde nach einer Blutprobe ebenfalls sichergestellt.

Auf der Wache fanden die Beamten diverse Plastikbeutel mit Betäubungsmitteln in der Kleidung der Männer – Anzeige Nummer vier war somit geschrieben.

Zur fünften Anzuge kam es, weil die Polizisten bemerkten, dass der Seat von der Kontrollstelle wegbewegt wurde, daraufhin besuchten die Beamten den Halter an seiner Wohnortadresse in Verl.

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