Restaurant Vivo ist in der Sendung »Mein Lokal, Dein Lokal« dabei Plötzlich ruft das Fernsehen an

Verl (WB). Ein Koch, zwei Küchenhilfen und drei Kameraleute in einer kleinen Küche: So hat es vor einer Woche in der Verler Tapas- und Steakbar Vivo ausgesehen.

Von Kerstin Eigendorf
Hoffen auf eine gute Platzierung: Koch Dominik Mientus und Katrin Sasmaz, Inhaberin des Verler Lokals Vivo, wären mit Platz drei von fünf zufrieden. »Wir haben ein gutes Gefühl«, sagt sie. Wenn sie gewinnt, teilt sie die 3000 Euro mit ihrem Team.
Hoffen auf eine gute Platzierung: Koch Dominik Mientus und Katrin Sasmaz, Inhaberin des Verler Lokals Vivo, wären mit Platz drei von fünf zufrieden. »Wir haben ein gutes Gefühl«, sagt sie. Wenn sie gewinnt, teilt sie die 3000 Euro mit ihrem Team. Foto: Kerstin Eigendorf

Das Restaurant an der Gütersloher Straße wird im März Teil der Kabel-eins-Sendung »Mein Lokal, Dein Lokal – wo schmeckt’s am besten?« sein. Als das Produktionsteam bei ihr anruft, ist Inhaberin Katrin Sasmaz erst einmal »völlig überrascht«. Schließlich habe sie ihr Restaurant erst im April 2017 eröffnet. »Natürlich läuft es gut, aber trotzdem rechnet man nicht damit, dass plötzlich Kabel eins anruft und fragt, ob man dabei sein möchte«, sagt die in Verl aufgewachsene 33-Jährige. Sie habe lange überlegt. »Aber da ich noch mehr Menschen aus dem Umland anziehen möchte, dachte ich: Ich mache mit.«

Zur Sendung

»Mein Lokal, Dein Lokal« ist eine seit 2013 laufende Doku-Soap auf Kabel eins. Gezeigt wird ein Testessen-Wettbewerb zwischen fünf Restaurantbesitzern, die sich gegenseiteig besuchen und bekochen. Jeder darf pro Abend bis zu zehn Punkte vergeben – Fernsehkoch Mike Süsser ebenfalls. Aus Verl hat es 2016 einen Sieger gegeben: das seinerzeit noch in Verl ansässige »20|15 Steakhouse«.

Und so beginnt am Mittwoch vergangener Woche der Aufbau um neun Uhr und es wird bis tief in die Nacht gedreht. Es gilt, vier Gastronomen aus Augustdorf, Bad Salzuflen, Löhne und Bielefeld plus den Fernsehkoch Mike Süsser zu überzeugen mit drei Gängen. Von Tapas über Antipasti-Platte bis hin zu Carpaccio als Vorspeise, über Rumpsteak, Hähnchenbrust und Entrecote als Hauptgang bis hin zu Blätterteigröllchen und Creme Catalana als Nachtisch.

Profi-Koch gibt Tipps

Koch Dominik Mientus kommt seine Gelassenheit zugute, als drei Kameraleute in der kleinen Küche um ihn herumturnen, zwischendurch Fragen stellen und die besten Drehpositionen ausloten. »Man ist aufgeregter als sonst, aber die Handgriffe sitzen, man macht das ja nicht zum ersten Mal«, sagt der 20-Jährige. Nebenbei bekommt er Tipps von Mike Süsser. »Er hat uns gesagt, was wir bei der Aioli besser machen können«, verrät er. Was genau, müsse der Zuschauer bei der Ausstrahlung selbst sehen. Dann wird auch verraten, wie viele Punkte die vier anderen Gastronomen dem Verler Vivo gegeben haben – darunter auch Arturo Di Giorgio, der jahrzehntelang Arturo’s Restaurante am Verler Busbahnhof geführt hat und nun Küchenchef im Trentadue in Augustdorf ist.

Siegprämie soll geteilt werden

Dort ist Katrin Sasmaz am 10. Januar zu Gast gewesen und hat ihre Punkte vergeben. »Ich habe bei der Konkurrenz erst gedacht: Ich kann gleich wieder gehen, ich bin die Unerfahrenste. Die anderen sind meist jahrzehntelang im Geschäft«, sagt sie. Doch am Ende habe sie sich gesagt: »Die kochen auch nur mit Wasser.« Die 33-Jährige wäre mit Platz drei zufrieden. Aber wenn sie gewinnt, weiß sie, was sie mit den 3000 Euro macht: »Auf mein Team aufteilen. Das war ganz klar eine Teamleistung.«

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