Weihnachtsbeleuchtung: Getestetes Element kommt nicht an Lichterketten Absage erteilt

Verl (keig). Wenn Ende des Jahres die Weihnachtsbeleuchtung in Verl wieder angeschaltet wird, werden keine Lichterketten zu sehen sein. Der testweise angebrachte und vom Arbeitskreis Weihnachtsbeleuchtung – bestehend aus Vertretern von Rat, Stadt und Werbegemeinschaft – begutachtete »Candelino Star« fand keine Freunde.

Patrick Dalkmann von der Stadt Verl schaut sich die getesteten Elemente der Beleuchtung genau an.
Patrick Dalkmann von der Stadt Verl schaut sich die getesteten Elemente der Beleuchtung genau an. Foto: Kerstin Eigendorf

Vielen Arbeitskreismitgliedern ist das Element mit den vier Sternen auf einem großen Ring, der mit einer lang herunterhängenden Lichterkette, die am unteren Ende zusammengebunden ist, zu wuchtig und zu wenig elegant.

»Außerdem ist das Anbringen und Abnehmen dieses Elementes extrem aufwändig«, fügt Patrick Dalkmann vom Stadmarketing hinzu. Alleine für die testweise Installation habe man eine gefühlte Ewigkeit gebraucht im Gegensatz zu den zwei Sternen, die bei der Weihnachtsbeleuchtung im Ortszentrum Ende des vergangenen Jahres viel Anklang fanden. Dieses Motiv soll auch in der nächsten Adventszeit fortgesetzt werden. Eine Erweiterung könne es im Sinne der Betonung des Bereiches in Höhe des Rathauses geben. Statt der bislang zwei unterschiedlich großen Sterne könnten es beim nächsten Mal auf diesem Abschnitt drei Sterne werden.

Die Stadt hatte die Weihnachtsbeleuchtung extra noch bis in diese Woche hinein hängen lassen, damit sich die Mitglieder des Arbeitskreises ein genaues Bild von den Möglichkeiten machen konnten. Bei einem Ortstermin wurde die Lichterketten-Idee dann gezielt unter die Lupe genommen. Denn das Prinzip lautet hier, dass die Stadt nichts einkauft, was nicht zuvor genau vor Ort angeschaut wurde.

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