Laternen kosten 85.000 Euro Radweg nach Sende ist jetzt beleuchtet

Verl-Sende (WB). Andere Kommunen schalten ihre Laternen aus. Verl knipst das Licht an. Auch das ist ein Beleg dafür, wie gut es der Stadt geht.

Welch große Bedeutung die Laternen entlang der Sender Straße jedoch für die Bevölkerung haben, zeigt die Beteiligung an der Inbetriebnahme am frühen Mittwochabend. Mehrere Dutzend Sender – darunter trotz Regen einige Fahrradfahrer – sowie Stadt-Vertreter, Politiker und Anlieger kamen zum Festakt an der Gaststätte Achilles (»Friedenslinde«).
Welch große Bedeutung die Laternen entlang der Sender Straße jedoch für die Bevölkerung haben, zeigt die Beteiligung an der Inbetriebnahme am frühen Mittwochabend. Mehrere Dutzend Sender – darunter trotz Regen einige Fahrradfahrer – sowie Stadt-Vertreter, Politiker und Anlieger kamen zum Festakt an der Gaststätte Achilles (»Friedenslinde«). Foto: Julian Stolte

Freilich realisieren die Rathaus-Mitarbeiter ansonsten Projekte in anderer Größenordnung. Hallenbad, Bau- und Wertstoffhof, Gerätehaus Kaunitz oder Gesamtschule – all diese Bauvorhaben werden Millionenbeträge kosten. Der Bau einer Radwegbeleuchtung kommt da eher als Randerscheinung denn als wichtiges Projekt daher.

Dorfgemeinschaft hat nicht locker gelassen

Welch große Bedeutung die Laternen entlang der Sender Straße jedoch für die Bevölkerung haben, zeigt die Beteiligung an der Inbetriebnahme am frühen Mittwochabend. Mehrere Dutzend Sender – darunter trotz Regen einige Fahrradfahrer – sowie Stadt-Vertreter, Politiker und Anlieger kamen zum Festakt an der Gaststätte Achilles (»Friedenslinde«). »Schon von Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeister an haben sie nicht locker gelassen«, lobte Michael Esken in seiner Ansprache das Engagement der Sender Bürger. Immer wieder hätte die Dorfgemeinschaft dieses Anliegen vorgetragen – letztlich mit Erfolg.

Neue Beleuchtung kostet 85.000 Euro

Für 85.000 Euro hat die Stadt eine durchgehende Beleuchtung des Radwegs installieren lassen. Am 22. November 2016 hatten die Mitglieder des Straßen-, Wege- und Verkehrsausschusses für diese Maßnahme grünes Licht gegeben – einstimmig. Aufgegriffen hatte dieses Thema die CDU in ei­nem Antrag. Demzufolge sollte es mindestens eine Ausleuchtung für die Gefahrenstellen geben.

Ausbau dauert drei Monate

Zwischen 19. September und 15. Dezember setzten drei Unternehmen das Projekt um. Mittlerweile leuchten dutzende LED-Laternen die gut drei Kilometer lange Strecke zwischen der Gaststätte Achilles in Sende und der Einmündung Am Ölbach in Verl aus. Das freute am Mittwoch auch Martina Helfbernd, erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Sende. »Endlich ist für Radfahrer ein sicherer Verkehr zwischen Verl und Sende ermöglicht worden«, sagte sie, nachdem sie die moderne Beleuchtung gemeinsam mit Bürgermeister Michael Esken sowie Bernd Meißner (Leiter Fachbereich Tiefbau), Baudezernent Thorsten Herbst und Vertretern der Baufirmen in Betrieb genommen hatte.

Jetzt fehlt nur noch schnelles Internet

Ein anderer Wunsch der Sender ist bislang noch nicht erfüllt worden: schnelles Internet. Die Stadt hat zwar im Zuge des Baus der Beleuchtung auch ein Lehrrohr einsetzen lassen. »Wir dürfen jedoch keine Leitung für das Highspeed-Internet verlegen«, verriet Esken. Dies sei Telekommunikationsun­ternehmen vorbehalten. Der Bürgermeister sagte den Sendern jedoch zu, dass die Stadt sich bemühen werde, den kleinen Ortsteil an die Datenautobahn anzubinden – damit die Sender nicht nur schnell und sicher auf dem Radweg unterwegs sein können, sondern auch im Internet.

Nehmen die Beleuchtung des Radweges entlang der Sender Straße in Betrieb: (von rechts) Bürgermeister Michael Esken, Tiefbauamtsleiter Bernd Meißner und Martina Helfbernd, erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Sende. Foto: Julian Stolte

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