Verein übernimmt 2018 die Patenschaft für Bezirksverband-Projekt Kolpingsfamilie serviert »Eine-Welt-Dinner«

Verlµ(WB/abb). Die Verler Vereine können sich freuen. Im kommenden Jahr haben sie die Möglichkeit, sich bekochen zu lassen. Das »Eine-Welt-Dinner« ist nur eine der Aktionen der Kolpingsfamilie, die 2018 die Patenschaft für das Mexiko-Projekt des Diözesanverbandes übernimmt.

Josef Frickenstein (von links) und Klaus Siggemann von der Kolpingsfamilie Verl freuen sich mit dem Vorsitzenden des Entwicklungshilfevereins Heinz Pollmeier und Kassierer Peter Maasmeier auf die Patenschaft für das Mexiko-Projekt.
Josef Frickenstein (von links) und Klaus Siggemann von der Kolpingsfamilie Verl freuen sich mit dem Vorsitzenden des Entwicklungshilfevereins Heinz Pollmeier und Kassierer Peter Maasmeier auf die Patenschaft für das Mexiko-Projekt. Foto: Andreas Berenbrinker

Schon 1992 und 2008 übernahm die Kolpingsfamilie diese Patenschaft und erzielte üppige Spendeneingänge für Entwicklungsarbeit in Mittelamerika (siehe Kasten). 2018 wird sie diesen Vorsitz wieder übernehmen und gab nun einige Aktionen bekannt.

2008 fast 32 000 Euro Spendengeld gesammelt

Vor zehn Jahren erzielte die Kolpingsfamilie bei der Patenschaft für das Mexiko-Projekt fast 32 000 Euro. Der Betrag wurde vom Entwicklungshilfeverein nochmals um 10 000 Euro auf 42 000 Euro aufgestockt. Von dem Geld wurden unter anderem Maultiere als Lastenträger in Mittelamerika angeschafft. Im Jahr 1992 wurden in Verl 7300 DM gespendet, damals wurde der Betrag vom Entwicklungshilfeverein auf 23 000 DM erhöht. Insgesamt wurden seit der Gründung 1992 mehr als 917 000 Euro gesammelt.

So wird es mehrere »Eine-Welt-Dinner« geben, bei der fair gehandelte Produkte verarbeitet werden. »Zu den Abenden sollen Mitglieder aus Verler Vereinen eingeladen werden«, sagt Peter Maasmeier, Kassierer der Kolpingsfamilie. Gegen eine Spende werden sie verköstigt. Zudem werde sich die Kolpingsfamilie und der federführende Entwicklungshilfeverein des Bezirksverbandes Wiedenbrück (17 Kolpingsfamilien mit zurzeit 4147 Mitgliedern) in diesem Jahr mit dem Projekt beim Verler Adventsmarkt präsentieren – Erlöse des Familien- und Schützenfestes, des Osterfeuers und der Aufführungen der Theatergruppe sollen ebenfalls einfließen.

Besonders im Fokus soll aber wie schon im Jahr 2008 die Kartoffel stehen. Klaus Siggemann, zusammen mit Josef Frickenstein im Leiterteam: »Die Kartoffelaktion wird auf jeden Fall wiederholt, das war ja vor zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte.« Wieder sollen Kartoffeln auf einer Fläche von ei­­nem halben Hektar per Hand gepflanzt und geerntet werden, um sie danach zu verkaufen. Josef Frickenstein: »Für Familien ist das ei­ne tolle Sache. Insbesondere die Kinder hatten vor zehn Jahren viel Spaß dabei.« Frickenstein betont auch, dass man noch nicht alle Aktionen verraten wolle. Es solle einige Überraschungen geben.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Wochenende im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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