Humanitäre Hilfe für Uganda organisert Spendenlauf Laufen und dabei Gutes tun

Verl-Bornholte (WB/ibe). Walken, Wandern, Laufen – alles für den guten Zweck: Am Sonntag, 27. August, veranstaltet der Verein Humanitäre Hilfe für Uganda wieder seinen Spendenlauf.

Hoffen auf gute Beteiligung beim Ugandalauf am Sonntag, 27. August (von links): Anja Gehrke, Helga Brockbals und Elisabeth Wester-Ebbinghaus vom Verein Humanitäre Hilfe für Uganda.
Hoffen auf gute Beteiligung beim Ugandalauf am Sonntag, 27. August (von links): Anja Gehrke, Helga Brockbals und Elisabeth Wester-Ebbinghaus vom Verein Humanitäre Hilfe für Uganda. Foto: Renate Ibeler

Daten und Fakten

Die Laufstrecken führen in den Holter Wald, wo mehrere Verpflegungsstationen aufgebaut werden sollen. Um 11 Uhr starten die Kinder auf eine 500-Meter-Strecke, um 11.20 Uhr gehen die Walker (5,6 und 10,2 Kilometer) los. Um 11.30 Uhr fällt der Startschuss dann für alle Schüler (2000 Meter) und um 12 Uhr starten die Läufer (5,6 und 10,2 Kilometer). Das Startgeld beträgt 60 Cent pro gelaufenen Kilometer. Die Anmeldungen erfolgen bis zu 30 Minuten vor dem Start.

Der Treffpunkt für die Teilnehmer ist das Bürgerhaus »Hühnerstall« am Schmiedestrang 268 in Bornholte-Bahnhof – so wie in den Vorjahren auch. Mehr als 60 Helferinnen und Helfer wollen für ein gelungenes Sportevent sorgen.

Die Veranstalter hoffen auf viele Teilnehmer. »Vereine, Firmen, Gruppen oder Schüler sind eingeladen«, so Elisabeth Wester-Ebbinghaus. Im »Hühnerstall« können sich die Sportler umziehen und es gibt eine Kinderbetreuung während des Ugandalaufes. Kaffee und Kuchen, Pommes, Bratwurst sowie Getränke werden am Start und Ziel angeboten, heißt es.

Im vergangenen Jahr betrug die Spendensumme 4651,40 Euro. In diesem Jahr soll das Geld für ein geplantes Abwassersystem für das Krankenhaus in Kyamuhunga zur Verfügung gestellt werden. Gespräche mit Ingenieuren vor Ort hat es bereits gegeben. Die Umsetzung des Projektes dürfte 150 000 Euro kosten. »Zurzeit gibt es nur kleine Entsorgungsbehälter für das Schmutzwasser«, weiß Elisabeth Wester-Ebbinghaus. 2016 ist sie mit Winfried Egbringhoff vor Ort gewesen und hat sich ein Bild von der Situation gemacht. Das ungeklärte Schmutzwasser stelle eine Gesundheitsgefährdung für die Menschen dar. Deshalb sollen sechs bis sieben Abwassergruben in 200 Metern Entfernung zum Krankenhaus entstehen. Eine Finanzspritze könnte es in dieser Sache vom Bund geben, der solche Projekte mit bis zu 70 000 Euro unterstützt. Der Förderantrag sei bereits gestellt.

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