Brennerei, Knopfmuseum, Druckerei und Heimathaus öffnen am dritten Manufak Erinnerungen entstehen in Handarbeit

Verl (WB/mfo). »Hereinspaziert, der Garten ist geöffnet«, steht auf einem Schild vor der Likörmanufaktur Schroeder geschrieben. Wer dieser Einladung am Sonntag beim dritten Verler Manufakturtag folgt, wird auf dem Hof, in der Kellerei und selbst im 300 Jahre alten Schroederhaus von den Eigentümern Christel und Bruno Schroeder herzlich begrüßt.

Doris Reinecke-Niemeier nimmt sich im Heimathaus Zeit, um den Besuchern eine Pflanzenpresse zu erklären. Sie zeigt ihnen, wie man frische Blüten und Kräuter presst, um sie in einem Herbarium anzulegen oder Grußkarten zu gestalten.
Doris Reinecke-Niemeier nimmt sich im Heimathaus Zeit, um den Besuchern eine Pflanzenpresse zu erklären. Sie zeigt ihnen, wie man frische Blüten und Kräuter presst, um sie in einem Herbarium anzulegen oder Grußkarten zu gestalten. Foto: Manuela Fortmeier

In diesem Jahr lautet das Motto der Schroeders: »Das Bürgertum wird selbstbewusst«. »Man wird hier immer so herzlich empfangen, als würden Freunde zu Besuch kommen«, sagt Birgit Pietz. Und gleich vor dem Haus erwartet die Gäste eine Besonderheit: »Das ist unsere ›Kalte Ente‹, ein Getränk, das der letzte Kurfürst zu Trier, Erzbischof Clemens Wenzeslaus von Sachsen erfunden hat, weil er anstelle seines Moccas lieber ›ein kaltes Ende‹ haben wollte«, erklärt Christel Schroeder.

Wer dann das Haus betritt, gerät beim Anblick der alten Möbel und Fenster sowie den zahlreichen Blumensträußen im Bauernstil ins Schwärmen und Staunen, darf sogar auf Stühlen, die aus der Gründerzeit stammen, Platz nehmen. Gleich zwei Mal entführt Milli Schroeder mit einer »wiedergefundenen Geschichte« in einer Lesung aus der Feder von Margret Runte, in die Vergangenheit der Familie Schroeder.

Den kompletten Bericht lesen Sie am Dienstag, 13. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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