Straßenkreuzerfestival in Kaunitz Das Lebensgefühl der 60er

Verl (WB). Überdimensionalen Heckflossen, senkrecht stehende Rückleuchten, üppige Chromverzierungen, dicke Stoßstangen und drehmomentfreudige, großvolumigen V8-Triebwerke – die Straßenkreuzerszene hat sich am Wochenende in Kaunitz ein Stelldichein gegeben.

Von Gabi Grund
Begleitet von schönstem Frühlingswetter zelebrieren Fans und Freunde des rollenden Lebensgefühls das jährliche Zusammenkommen in Kaunitz. Mittendrin und stilecht gekleidet waren auch Kathrin Kirchner Links) und Mareen Springer aus Büren mit ihrem »Foto-Wohni« .
Begleitet von schönstem Frühlingswetter zelebrieren Fans und Freunde des rollenden Lebensgefühls das jährliche Zusammenkommen in Kaunitz. Mittendrin und stilecht gekleidet waren auch Kathrin Kirchner Links) und Mareen Springer aus Büren mit ihrem »Foto-Wohni« . Foto: Gabi Grund

Den seit Jahren kontinuierlich gestiegenen Zuwachs an Fahrern und Besuchern macht Organisator Markus Wiessing daran fest, dass seine Veranstaltung nicht nur deutschlandweit die Größte ist sondern auch die Mischung stimmt: beeindruckende Fahrzeugpalette, stilecht gekleidete Fans, tolle Livemusik und allerlei Nippes und Schönes rund um Bekleidung, Ersatzeile und Dekorationen.

Doch am strahlenden Himmel des Straßenkreuzerfestivals drohen dunkle Wolken aufzuziehen. »Ich gehe davon aus, dass diese Veranstaltung in dieser Form vielleicht nicht mehr so erlaubt sein wird, denn alles wird mit ausufernden Sicherheitskonzepten und Plänen überzogen. Weil dieser kostspielige Aufwand aber auch auf die Eintrittsgelder umgelegt werden muss, können sich immer weniger Gäste einen Besuch leisten«, so Markus Wiessing.

Mehr als 2500 legendäre, starke, durstige bis opulente Dekadenzen auf vier Rädern bestimmten zusammen mit 70 Ausstellern und vier Bands das rege Treiben rund um das Gelände der »Eierhalle.« Im Minutentakt rollten herrlich anzusehende, meist sehr aufwendig restaurierte Dickschiffe und Donnervögel durch das Haupttor der Ostwestfalenhalle.

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