Konzept des kommunalpolitischen Ar­beitskreises der Kolpingsfamilie beschäftigt die Politik Vorschlag: Skulpturenpark für Verl

Verl (WB/stl). Ein Skulpturenpark für Verl, in dem heimische Künstler ihre Arbeiten präsentieren können? Der Vorschlag, den die Kolpingsfamilie bereits im September 2015 in Form eines Bürgerantrags an Bürgermeister und Rat herangetragen hat, findet im Rathaus wohlwollendes Interesse.

Beispiel Rietberg: Hier wurde der Klostergarten geöffnet für eine Dauerausstellung mit Werken von Dr. Wilfried Koch. Einen ähnlichen Skulpturenpark wünscht sich die Kolpingsfamilie für Verl.
Beispiel Rietberg: Hier wurde der Klostergarten geöffnet für eine Dauerausstellung mit Werken von Dr. Wilfried Koch. Einen ähnlichen Skulpturenpark wünscht sich die Kolpingsfamilie für Verl. Foto: Petra Blöß

Das geht aus den Unterlagen zum bevorstehenden Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Generationen hervor, der am Donnerstag, 28. April, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses zusammenkommt. Der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer schlägt darin der Politik vor, die Möglichkeit einer Umsetzung klären zu lassen.

Konzept bereits erarbeitet

Der kommunalpolitische Ar­beitskreis der Verler Kolpingsfamilie hat bereits ein Konzept erarbeitet, das ein »Vorschlag zur innerstädtischen Attraktivitätssteigerung« sein soll, wie es im Titel heißt. Da sich die Stadt so gut entwickele, sei es notwendig, die kulturellen Angebote auszuweiten: »Die Auseinandersetzung zum Thema Bildende Kunst hat mit den attraktiven Wechselausstellungen im Rathaus einen sehr positiven Anfang genommen. Eine sinnvolle Ergänzung dazu wäre ein Skulpturenpark.«

Es seien nicht nur namhafte Museen und die großen Städte, die solch ein Angebot für ein interessiertes Publikum bereit hielten: »Auch viele kleinere Städte und Gemeinden haben sich mit einem solchen Park einen Namen gemacht.« In Rietberg beispielsweise hat die Stadt den Klostergarten geöffnet für eine Dauerausstellung mit Skulpturen von Dr. Wilfried Koch.

Initiatoren schlagen mehrere Standorte vor

Was Verl angeht, denken die Antragsteller der Kolpingfamilie eher daran, mehreren heimischen Kunstschaffenden und Künstlern aus der Region eine Plattform zu bieten. Erste Gespräche seien bereits geführt worden, die Reaktionen seien durchweg positiv.

Es gebe die Bereitschaft, Werke leihweise zur Verfügung zu stellen, allerdings stelle sich auch die Frage nach dem Erwerb einzelner Skulpturen. Neben Geld im städtischen Haushalt könnten öffentliche Fördermittel, Stiftungen oder private Sponsoren in die Finanzierung eingebunden werden.

Mehrere Standorte sind ebenfalls schon in der engeren Wahl. Dazu heißt es im Konzept: »Die Ölbachaue bietet optimale Möglichkeiten.« Aber auch der Bühlbusch als »Grüne Oase« käme in Frage. Schließlich können sich die Initiatoren ebenso die viel diskutierte Bürmsche Wiese hinter dem Rathaus als Schauplatz vorstellen.

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