Begehung der Ortsdurchfahrt: Verantwortliche sprechen über Zeitpläne, Arbeitszeiten und Personalpolitik Planer erklärt die Baustelle

Verl (WB). Es ist das größte Straßenbauprojekt der Verler Historie. Und weil vom Umbau der Ortsdurchfahrt so viele Bürger unmittelbar betroffen sind, wirft es Fragen auf – vor allem bei Gewerbetreibenden, die ihre Geschäfte entlang der fast zweieinhalb Kilometer langen Baustelle betreiben.

Von Julian Stolte
Das Planungsbüro Röver aus Gütersloh leitet den Umbau der Verler Ortsdurchfahrt. Mitarbeiter Ralf Düspohl hat am Samstag die Fragen der Teilnehmer einer Baustellenbegehung beantwortet.
Das Planungsbüro Röver aus Gütersloh leitet den Umbau der Verler Ortsdurchfahrt. Mitarbeiter Ralf Düspohl hat am Samstag die Fragen der Teilnehmer einer Baustellenbegehung beantwortet. Foto: Julian Stolte

Bei einer Begehung der Baustelle konnten sie am Samstag ihre Fragen stellen. Zu den Gesprächspartnern gehörten Bürgermeister Paul Hermreck, Planer Ralf Düspohl aus Gütersloh (Büro Röver) und Fachbereichsleiter Bernd Meißner.

Bis Ende April kommenden Jahres sollen sämtliche Arbeiten erledigt sein. Dies sieht ein Bauzeitenplan vor. »Und wir liegen bisher in der Zeit«, berichtete Fachbereichsleiter Bernd Meißner.

Zuletzt hatte es aber Irritationen gegeben, ob die Arbeiten an Paderborner und Gütersloher Straße tatsächlich planmäßig verlaufen. Ein anderer Bau­zeitenplan (Stand Fe­bruar) sah die Fertigstellung sämtlicher Arbeiten dieses Projekts bereits für November 2015 vor. Demnach wäre die Maßnahme sogar in Verzug – und zwar ein halbes Jahr.

Ralf Düspohl vom Planungsbüro Röver aus Gütersloh klärte die Teilnehmer der Begehung auf: »Diese Aufstellung ist nur ein alternatives Szenario gewesen.« Hätte man die Arbeiten auf der zweieinhalb Kilometer langen Strecke zwischen der Schützenhalle und dem Westring im Hauruck-Verfahren durchgezogen, wäre dieser Termin Ende November offenbar tatsächlich realistisch gewesen. Man habe diese Variante aber zügig verworfen, damit nicht zeitgleich auf der kompletten Strecke gebaut werde. »Der aktuelle Zeitplan mit Bauende April 2016 hat jederzeit Bestand gehabt«, sagte Düspohl. Man habe wohl nicht klar genug kommuniziert, dass die zügige Variante lediglich eine vorübergehende Option war.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.