Ehemalige Ströhn-Schänke in Steinhagen ist renoviert werden
Nach dem Lockdown will „Time Out“ genüssliche Auszeit bieten

Steinhagen -

Seit dem Verkauf im Juni 2020 ist die ehemalige Ströhn-Schänke in Steinhagen umfangreich umgebaut worden. Das neue Restaurant „Time Out“ will nach dem Lockdown voll durchstarten.

Montag, 01.02.2021, 05:28 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 10:12 Uhr
Familienbetrieb: Geschäftsführerin Magdalena Antkowiak nimmt mit ihren Söhnen Zidane und Enrique Ari (von links), die den Service mit unterstützen werden, auf den neuen Polstern im „Time Out“ Platz. Im Frühjahr könnte eröffnet werden. Foto: Volker Hagemann

Pizza, Wein oder Salat wird man hier künftig ganzjährig auf der Terrasse genießen können, dafür gibt es sogar eine Fußbodenheizung. Nur ein Beispiel für die Umgestaltung der früheren Ströhn-Schänke. Aus ihr wird im ganz neuen Gewand das Restaurant „Time Out“ – und wenn es Pandemie und Gesetze zulassen, will Eigentümer Mehmet Ari schon im Frühjahr eröffnen.

Neuer Gastronom hat im Juni 2020 übernommen

Der Gastronom hatte die Immobilie an der Brockhagener Straße, wie im WB berichtet, im Juni 2020 von Jan und Melanie Schneider gekauft und baut das Restaurant im Erdgeschoss um. Die drei Wohnungen oben im Gebäude bleiben weiterhin vermietet. Mehmet Ari betreibt auch das Restaurant „Outside“ in Werther und den „Oerkenkrug“ in Bielefeld. Ähnlich wie im „Outside“ sollen auch das gastronomische Angebot und die Atmosphäre im neuen „Time Out“ sein, kündigt er an: „Mit Pasta, Pizza, Schnitzel- und Steakgerichten, Salaten und weiteren Speisen in der Karte. Und schon der Name soll Wohlfühl-Atmosphäre in der privaten Auszeit vermitteln.“

Noch sind die Handwerker innen und auf dem weitläufigen Außengelände mit Restarbeiten beschäftigt, doch schon jetzt fallen die Veränderungen ins Auge: etwa der neue Anstrich und Schriftzug zur Straße hin. Das neue Mobiliar im Restaurant ist in Blau und Grau gehalten, die Aufteilung ermöglicht auch Feiern in abgetrennten Bereichen. „Neu sind außerdem die Deckenbeleuchtung und die Gestaltung des Thekenbereichs“, erklärt der Eigentümer, der von seiner Partnerin Magdalena Antkowiak und den Söhnen Enrique und Zidane unterstützt wird. Chefkoch Paulo Aklan und sein Küchenteam haben schon im „Outside“ und im „Oerkenkrug“ gekocht.

Außenbereich wird auch neu gestaltet

Neben Dekorationsdetails im Innenraum geht es in den kommenden Wochen vor allem um die Rest-Gestaltung des Außenbereichs. „Der Wintergarten zur Seite hin erhält eine Fußbodenheizung, eine flexible Überdachung und Seitenteile mit Doppelverglasung. Er wird bei Bedarf klimatisiert, ist also für jedes Wetter nutzbar und wandelbar. Daran schließt sich die neu gepflasterte Terrasse an“, erklärt Mehmet Ari. Auch nach hinten hin wird neu gepflastert, später noch Markise und Zaun montiert, außerdem für Kinder ein Trampolin aufgestellt. Unterm Strich hat der neue Eigentümer nach dem Kauf noch etwa eine halbe Million Euro investiert.

„Je nach Entwicklung der Corona-Lage könnten wir im April eröffnen“, sagt Ari. Einen Außer-Haus-Verkauf wird es bis zur Eröffnung aber nicht geben. „Aber wir haben schon jetzt mehrere zuversichtliche Gäste, die für Konfirmationen und andere Feiern reserviert haben“, berichtet Geschäftsführerin Magdalena Antkowiak. Sie geht davon aus, dass ab Eröffnung zumindest weiterhin Mindestabstände zwischen den Tischen gewährleistet sein müssen; „dann könnten wir aber trotzdem immerhin noch 120 Plätze innen und weitere 250 Plätze außen bieten“, schätzt sie. Nach dem Ende der Corona-Epidemie würden es eines Tages deutlich mehr sein.

Die Lage des „Time Out“ finden sie und Mehmet Ari „super“: „Wir werden allerdings noch weitere Parkplätze neben dem Restaurant schaffen – und suchen nach wie vor weitere Servicekräfte.“

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