Große Fahrraddemo in Steinhagen am Donnerstag, 15. Oktober
Planungsfehler aufzeigen

Steinhagen  (WB/anb). So wie sich der Landesbetrieb Straßen NRW die Sanierung der Bielefelder Straße vorstellt, wird das in Steinhagen mit Blick auf die Radfahrer kritisch beurteil t: Denn sie sollen auf sogenannten Schutzstreifen in den fließenden Verkehr integriert werden. Das geht gar nicht, findet auch Horst Remer. Der Steinhagener ruft deshalb mit dem Fahrradclub Pedales, dem ADFC und unterstützt von den Steinhagener Fraktionen der CDU, Grünen und SPD für kommenden Donnerstag, 15. Oktober, zu einer Fahrraddemo auf.

Samstag, 10.10.2020, 04:32 Uhr aktualisiert: 10.10.2020, 04:40 Uhr
Schutzstreifen gibt es durchaus schon an einigen Stellen: So weiträumig wie an der Woerdener Straße kurz vor dem Kreisel ist die Bielefelder Straße aber nicht überall. Foto: Bluhm-Weinhold

Gezeigt werden soll den Verantwortlichen, wie gefährlich Radverkehr auf Schutzstreifen für die Radfahrer selbst ist und gleichzeitig wie verkehrsbehindernd Radfahrer auf dem Autobahnzubringer Bielefelder Straße sein können.

Treffpunkt ist um 16 Uhr am Rathaus. Zwei Stunden werden die Radfahrer auf einem Fünf-Kilometer-Kurs unterwegs sein: vom Rathaus aus geht es zum Kreisel Bahnhofstraße/Brockhagener Straße, dann die Woerdener Straße und Bielefelder Straße hoch bis zur Fußgängerampel am Eickhof. Dort queren die Radfahrer die Straße und radeln zurück zum Kreisel im Dorf – um erneut die Bielefelder Straße wieder hochzufahren. Und das immer wieder in den zwei Stunden der Demo.

Alle fahren einzeln

„Wir fahren nicht als Gruppe, sondern einzeln, etwa 100 Meter voneinander entfernt. Alle 50 Meter werden sich somit Radfahrer entgegen kommen“, sagt Horst Remer. Dadurch werde es gerade im oberen Teil der Bielefelder Straße, wo die Fahrbahn schmaler ist als etwa auf der Woerdener Straße, zu Behinderungen kommen, weil dann Fahrzeuge nicht mehr im Begegnungsverkehr Radfahrer überholen können.

30 Mitstreiter haben ihr Kommen bereits zugesagt, insgesamt rechnet Organisator Horst Remer mit etwa 50 Teilnehmern. Wer mitmachen will, muss sich allerdings anmelden bei Horst Remer unter 0151/50770583 oder per E-Mail unter horst.remer@t-online.de. Denn die Teilnehmerzahl muss er der Kreispolizeibehörde mitteilen. Die Demo ist offiziell angemeldet.

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