Der Weg durchs Brok in Steinhagen wird ausgebaut – Sperrung für zwei Wochen Optimiert für den Radverkehr

Steinhagen  (WB/anb). Der Bagger war am Montag schon da, von diesem Dienstag an ist es auch die Absperrung. Für Fußgänger, Läufer und Radfahrer, die den Weg durchs Brok gewöhnt sind, bedeuten die nächsten zwei bis drei Wochen: weite Umwege. Denn der bisher wassergebundene Weg durchs Brock zwischen Liebigstraße und Schulweg wird verbreitert und asphaltiert.

Matthias Greß, Projektleiter der Baufirma Siering, stellt die Baumaßnahme im Brok vor. Von diesem Dienstag an ist der Weg zwischen Liebigstraße und Schulweg gesperrt.
Matthias Greß, Projektleiter der Baufirma Siering, stellt die Baumaßnahme im Brok vor. Von diesem Dienstag an ist der Weg zwischen Liebigstraße und Schulweg gesperrt. Foto: Bluhm-Weinhold

Das diene, wie Andreas Puls vom Steinhagener Bauamt sagt, der Optimierung des Radverkehrs. Denn die Maßnahme ist vorgesehen im Radwegekonzept der Gemeinde. 175.000 Euro sind bereitgestellt. „Wir haben die Baumaßnahme vorgezogen, weil die Schulen noch weitgehend geschlossen sind. Der Weg durchs Brok ist ja ein wichtiger Schulweg.“ Und für die Maßnahme ist eine Vollsperrung der gesamten Wegstrecke unumgänglich, wie auch Matthias Greß, Projektleiter der Firma Siering Straßenbau GmbH in Hopsten, deutlich macht.

Nächste Woche soll die Asphaltkolonne kommen

Am Montag legte der Bagger erst einmal die Kantensteine frei. Diese werden auf der einen Wegseite von Bewuchs befreit, auf der anderen herausgenommen. Denn der Weg durchs Brok wird von zwei Metern auf 2,50 Meter verbreitert. 800 Meter ist die zu bearbeitende Wegstrecke insgesamt lang, ausgespart lediglich der schon asphaltierte Teil unter der A33-Brücke. Einbezogen sind auch beide Wege zur Liebigstraße von der Gabelung kurz vor der Lehm­kuhle an, ausgespart bleibt aber die Querverbindung am Regenrückhaltebecken vorbei Richtung Meschers Hof.

Die wassergebundene Decke wird zunächst abgefräst, der Boden ausgekoffert auf 2,50 Metern Breite, dann folgt die Schottertragschicht. „Wenn alles ideal läuft, dann kann die Asphaltkolonne schon nächste Woche kommen“, sagte Matthias Greß. Wenn die Asphalttragdeckschicht fertig ist, sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. Die Bankette müssen noch hergestellt werden.

Die Firma Siering sei, wie der Projektleiter betont, auf den Bau von Rad- und Wanderwegen spezialisiert. Und sie hat seit Anfang dieses Jahres ein eigenes Asphaltmischwerk. „Wir sind in der Nähe von Ibbenbüren und Rheine. Da sind wir schnell über die A30 und die A33 hier“, so Greß.

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