Garten der Generationen: Evangelische Kirchengemeinde dankt Helfern und Spendern Ein blühender Ort zum Wohlfühlen

Steinhagen (WB). Eins steht fest: Die Einweihung des Gartens der Generationen wird so bald wie möglich nachgeholt. „Vielleicht ja zu Pfingsten“, hofft Andrea Melzer, Gemeindepädagogin bei der Evangelischen Kirchengemeinde Steinhagen. Die Kirche bedankt sich jetzt bei allen Spendern und weiteren Mitwirkenden.

Von Volker Hagemann
Gemeindepädagogin Andrea Melzer, Spenderin Elisabeth Finger, Stiftungs-Vorsitzender Carl-Wilhelm Borgstedt, Spender Wolfram Beer, Pfarrerin Kirsten Schumann, Spender Werner Gustke und Pfarrer Christhard Greiling (von links) bringen schon einmal Frühblüher für den Garten mit. Das Foto mit den recht dicht stehenden Akteuren entstand noch vor der Kontaktsperre.
Gemeindepädagogin Andrea Melzer, Spenderin Elisabeth Finger, Stiftungs-Vorsitzender Carl-Wilhelm Borgstedt, Spender Wolfram Beer, Pfarrerin Kirsten Schumann, Spender Werner Gustke und Pfarrer Christhard Greiling (von links) bringen schon einmal Frühblüher für den Garten mit. Das Foto mit den recht dicht stehenden Akteuren entstand noch vor der Kontaktsperre. Foto: Volker Hagemann

Hinter dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus entsteht ein grünes und blühendes Areal. Dieser Garten mit Terrasse, Spiel- und Erholungsflächen soll Nutzern aller Generationen zur Verfügung stehen, betonen die Initiatoren um Andrea Melzer, Pfarrer Christhard Greiling und Pfarrerin Kirsten Schumann – von den Interessengruppen in der Begegnungsstätte bis zu CVJM’lern, Konfirmanden und anderen jungen Leuten.

Die Arbeiten gingen gut voran, freut sich Christhard Greiling. War am 14. Januar erster Spatenstich, so ist die große Terrasse an der Begegnungsstätte samt Schachbrett schon fertiggestellt. „Wird es im Sommer zu heiß, spendet ein ausfahrbares, 6,50 Meter großes Sonnensegel Schatten“, so Greiling. Ein reizvoller Treffpunkt dürfte auch das Atrium aus Steinblöcken mit Grillgelegenheit werden. „Bis zu 40 Personen können es sich hier gemütlich machen“, sagt Christhard Greiling. Zudem werde der Garten barrierefrei.

Kletterturm und Trampolin

Zu weiteren Anziehungspunkten auf dem 1000-Quadratmeter-Gelände sollen ein Holzhaus und ein Kletterturm gehören, Trampolin und Generationenschaukel, ein Spielfeld mit Wasserpumpe und ein Schmetterlingsgarten.

Das Gartenprojekt wird ausschließlich aus Spenden von Privatleuten und weiteren Sponsoren finanziert, viele Helfer bringen sich tatkräftig ein. „Es ist ein Ort, aktiv zu werden, sich einzubringen, auch gegen Vereinsamung in Corona-Zeiten. Und ein tolles Beispiel kirchengemeindlicher Arbeit“, betont Greiling.

Mehr als 110.000 Euro kostet das Gartenprojekt. Allein 60.000 Euro steuerte die Glücksspirale dazu bei. Über die Helmut-Helling-Stiftung kamen 25.000 Euro zusammen, von der Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung 15.000 Euro, 2000 Euro von der Kreissparkasse Halle. Die Baumschule Upmann spendiert insektenfreundliche Pflanzen. Carl-Wilhelm Borgstedt dankt insbesondere auch den vielen privaten Spendern: „Die selbst mit fünf Euro zum Gelingen beitragen.“ Förderanträge wurden bei Kreis und Gemeinde gestellt.

Verläuft alles nach Plan, soll der Garten am 19. April fertiggestellt sein. „Es ist zwar noch kein Garten Eden, aber es ist deutlich sichtbar, mit welchem Engagement hieran gearbeitet wird“, freut sich Pfarrerin Kirsten Schumann. „Möge der Himmel für diesen Garten Segen und Gedeihen schenken!“ Denn dies werde ein Ort zum Wohlfühlen und Begegnen.

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